Ein Skoda-Fahrer verursachte einen schweren Verkehrsunfall, bei dem ein Radfahrer tödlich verletzt wurde.
Hamm: Tödlicher Unfall auf der Fangstraße

Hamm-Herringen (ost)
Am Donnerstagmorgen, dem 8. Januar, ereignete sich ein schwerer Verkehrsunfall auf der Fangstraße. Ein 27-jähriger Fahrer eines Skoda aus Hamm fuhr gegen 5.55 Uhr in südlicher Richtung auf der Fangstraße. Laut Zeugen beschleunigte er stark und geriet kurzzeitig auf die Gegenfahrbahn. Beim Wechseln auf seinen Fahrstreifen kollidierte er mit einem 66-jährigen Radfahrer, der ebenfalls in südlicher Richtung auf der Fangstraße unterwegs war.
Nach dem Zusammenstoß stürzte der Mann aus Hamm zu Boden. Er erlitt tödliche Verletzungen und verstarb noch am Unfallort.
Der 27-Jährige verließ daraufhin die Unfallstelle. Eine Zeugin, die den Vorfall beobachtet hatte, verfolgte ihn und informierte parallel dazu die Polizei. Die Beamten konnten den Mann mit seinem Auto auf dem Parkplatz eines Discounters an der Kamener Straße finden.
Vor Ort kümmerten sich Rettungskräfte sowie Opferbetreuer der Polizei Hamm gemeinsam mit zwei Notfallseelsorgern um die Zeugen des Verkehrsunfalls.
Ein Unfallaufnahmeteam aus Dortmund unterstützte bei der Unfallaufnahme. Die Fangstraße war für die Dauer der Maßnahmen zwischen der Kamener Straße und der Neufchateaustraße bis 11 Uhr gesperrt. Polizisten leiteten den Verkehr um.
Auf Anweisung der Staatsanwaltschaft wurde der Führerschein des 27-Jährigen von den Beamten sichergestellt. Das am Unfall beteiligte Fahrrad und der Skoda wurden ebenfalls beschlagnahmt. Da der 27-Jährige unter Alkoholeinfluss stand, wurde ihm eine Blutprobe entnommen. Die Ermittlungen dauern an. (rv)
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden beliefen sich auf 13.559 Fälle (2,13%). Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel machten 3.764 Fälle aus (0,59%). Die übrigen Sachschadensunfälle betrugen 556.792 (87,36%). In der Ortslage innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) waren es 17.437 Fälle (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 Unfälle (1,08%). Die Anzahl der Getöteten betrug 450, Schwerverletzte wurden 11.172 registriert und 68.000 Personen wurden leicht verletzt.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 637.365 |
| Unfälle mit Personenschaden | 63.250 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 13.559 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 3.764 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 556.792 |
| Ortslage – innerorts | 55.296 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 17.437 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 6.889 |
| Getötete | 450 |
| Schwerverletzte | 11.172 |
| Leichtverletzte | 68.000 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








