Ein Autofahrer wurde ohne Führerschein mit überhöhter Geschwindigkeit erwischt. Er gab zu, noch nie einen Führerschein besessen zu haben.
Haspe: Ohne Führerschein unterwegs

Hagen (ost)
Am Freitagmorgen führte der Verkehrsdienst der Polizei Hagen eine Geschwindigkeitskontrolle vor einem Kindergarten in Haspe durch.
Während der Überwachung wurde um 08:30 Uhr ein Fahrzeug (Suzuki Alto) mit leicht überhöhter Geschwindigkeit erkannt. Der Fahrer wurde bei erlaubten 30 km/h mit einer Geschwindigkeit von 43 km/h gemessen. Jedoch stellte sich heraus, dass dies nicht das größte Problem des Autofahrers war. Bei der Verkehrskontrolle wollten die Polizisten seinen Führerschein überprüfen.
Der 31-jährige Mann behauptete zunächst, seine Geldbörse zu Hause vergessen zu haben, in der sich auch sein Führerschein befinden sollte. Eine Prüfung durch die Polizisten ergab jedoch, dass der Mann überhaupt keinen Führerschein besitzt. Auf Nachfrage gab der Vater zu, noch nie einen Führerschein gehabt zu haben.
Er hatte das Auto von dem Vater seiner Partnerin geliehen, um seine Tochter in den Kindergarten zu bringen.
Neben dem Bußgeld für die Geschwindigkeitsüberschreitung (50 Euro) erwartet den Mann ein Strafverfahren wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis, das mit einer Geldstrafe oder Freiheitsstrafe geahndet werden kann. Das Auto wurde von seiner Partnerin abgeholt. (tr)
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% aller Unfälle entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen gemeldet, was 0,59% aller Unfälle ausmacht. Die meisten Unfälle waren übrige Sachschadensunfälle mit 556.792 Fällen, was 87,36% entspricht. Innerhalb geschlossener Ortschaften ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerhalb von Ortschaften (ohne Autobahnen) 17.437 Unfälle (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 Unfälle (1,08%). Die Anzahl der Getöteten betrug 450, Schwerverletzte 11.172 und Leichtverletzte 68.000.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 637.365 |
| Unfälle mit Personenschaden | 63.250 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 13.559 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 3.764 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 556.792 |
| Ortslage – innerorts | 55.296 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 17.437 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 6.889 |
| Getötete | 450 |
| Schwerverletzte | 11.172 |
| Leichtverletzte | 68.000 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








