Feuerwehr und Polizei wurden zu einem Unfall mit vier Fahrzeugen auf der BAB 3 gerufen. Die Autobahn musste für 2,5 Stunden vollständig gesperrt werden.
Hilden: Verkehrsunfall auf der BAB 3 – Fahrtrichtung Oberhausen

Solingen (ost)
Heute um 18:44 Uhr wurden Feuerwehr und Polizei zu einem Verkehrsunfall auf der Bundesautobahn 3 in Fahrtrichtung Oberhausen, kurz vor dem Autobahnkreuz Hilden, gerufen. Insgesamt waren vier Fahrzeuge in den Unfall verwickelt. Drei Kleintransporter und ein SUV waren aus unbekannten Gründen aufeinander gefahren.
Es gab insgesamt fünf Betroffene. Drei von ihnen erlitten leichte Verletzungen. Zwei der Leichtverletzten wurden in umliegende Krankenhäuser gebracht, eine Person wurde vor Ort medizinisch versorgt.
Einer der Kleintransporter blieb fast unbeschädigt und konnte seine Fahrt nach Absprache mit der Polizei fortsetzen. Die anderen beiden Kleintransporter und der SUV waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden.
Zwei der Kleintransporter blockierten die rechte von drei Fahrspuren, während der SUV auf der linken Fahrspur stehen blieb. Die Autobahn in Fahrtrichtung Oberhausen musste daher vollständig gesperrt werden.
Die Rettungsgasse funktionierte zunächst gut, sodass die Einsatzfahrzeuge schnell die Unfallstelle erreichen konnten. Später wurde die Rettungsgasse jedoch geschlossen, was die Anfahrt der Abschleppfahrzeuge erschwerte. Erst mit Hilfe eines Polizeifahrzeugs konnten sie die Unfallstelle erreichen.
Die Zufahrt über die nahegelegene Raststätte gestaltete sich zudem schwierig bis unmöglich, da viele Fahrzeuge abgestellt waren, Fahrwege blockiert waren und Fahrer ihre Fahrzeuge verlassen hatten.
In einem der stehenden Fahrzeuge befand sich eine schwangere Frau, bei der die Wehen eingesetzt hatten. Sie wurde von einem Polizeifahrzeug unter Nutzung von Sonder- und Wegerechten in ein Krankenhaus begleitet.
Die Autobahn war für etwa 2,5 Stunden vollständig gesperrt. Während des Einsatzes wurde der Rüstwagen der Feuerwache 3 durch den Rüstwagen der Löscheinheit Gräfrath ersetzt. Auch der Einsatzleiter wurde durch einen anderen Führungsbeamten auf der Feuerwache 1 ersetzt, um die Einsatzbereitschaft in der Stadt aufrechtzuerhalten.
Nachdem alle drei Fahrspuren gereinigt waren, konnte die Autobahn von der Polizei wieder freigegeben werden.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% aller Unfälle ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792 Fälle, was 87,36% entspricht. In der Ortslage innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) waren es 17.437 Fälle (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 Fälle (1,08%). Die Anzahl der Getöteten betrug 450, die Schwerverletzten 11.172 und die Leichtverletzten 68.000.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 637.365 |
| Unfälle mit Personenschaden | 63.250 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 13.559 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 3.764 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 556.792 |
| Ortslage – innerorts | 55.296 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 17.437 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 6.889 |
| Getötete | 450 |
| Schwerverletzte | 11.172 |
| Leichtverletzte | 68.000 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








