Die Polizei stoppte den gestohlenen Golf nach einer Verfolgungsjagd. Zwei Insassen wurden festgehalten, der Fahrer flüchtete zu Fuß.
Homberg: Entwendeter Golf nach Verfolgungsfahrt sichergestellt

Homberg (ost)
In der Nacht zum Sonntag (30. November, gegen 01:00 Uhr) bemerkten mehrere Polizisten einen VW Golf, der auf der Duisburger Straße in Homberg fuhr. Es wurde schnell festgestellt, dass der Golf zwei Tage zuvor (28. November, gegen 19:20 Uhr) an der Ottostraße gestohlen worden war. Ein 34-jähriger Fahrer, der zu diesem Zeitpunkt den Golf von einem Freund geliehen hatte, sowie zwei Mitfahrer wurden in einer Sackgasse von mehreren Männern gestoppt und gewaltsam aus dem Fahrzeug gezerrt. Der 34-Jährige wurde leicht verletzt. Die Angreifer flüchteten dann mit dem Golf.
Als die Polizisten zwei Tage später versuchten, das Fahrzeug anzuhalten, beschleunigte der Fahrer anstatt zu bremsen. Kurzzeitig verloren die Beamten den Pkw aus den Augen, konnten ihn aber bald darauf wieder sehen und stoppen. Beim Versuch, sich dem Fahrzeug zu nähern, beschleunigte der unbekannte Fahrer erneut, verlor die Kontrolle über das Auto und prallte gegen eine Mauer. Während der Fahrer zu Fuß floh, konnten zwei Mitfahrer festgenommen werden. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Duisburg erließ ein Richter am Amtsgericht Duisburg einen Haftbefehl wegen Raubverdachts gegen einen der beiden 35-jährigen Männer.
Der Golf wurde beschlagnahmt. In dem Fahrzeug fand die Polizei vermutliche Betäubungsmittel, die ebenfalls sichergestellt wurden. Die Ermittlungen zum Fahrer und zur Herkunft der Betäubungsmittel dauern an.
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Drogenraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 70510 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 73917 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg von 63352 auf 65532. Die Anzahl der Verdächtigen sank von 56367 auf 57879. Von den Verdächtigen waren 49610 männlich und 6757 weiblich im Jahr 2022, während es im Jahr 2023 51099 männliche und 6780 weibliche Verdächtige gab. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 16655 im Jahr 2022 auf 18722 im Jahr 2023. Im Vergleich zu der Region in Deutschland mit den meisten registrierten Drogenfällen im Jahr 2023 – 73917 – zeigt Nordrhein-Westfalen eine ähnliche Anzahl von Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 70.510 | 73.917 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 63.352 | 65.532 |
| Anzahl der Verdächtigen | 56.367 | 57.879 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 49.610 | 51.099 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 6.757 | 6.780 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 16.655 | 18.722 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% aller Unfälle entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% aller Unfälle ausmacht. Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792 Fälle, was 87,36% aller Unfälle entspricht. Innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 Unfälle (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 Unfälle (1,08%). Die Anzahl der Getöteten betrug 450, Schwerverletzte 11.172 und Leichtverletzte 68.000.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 637.365 |
| Unfälle mit Personenschaden | 63.250 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 13.559 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 3.764 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 556.792 |
| Ortslage – innerorts | 55.296 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 17.437 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 6.889 |
| Getötete | 450 |
| Schwerverletzte | 11.172 |
| Leichtverletzte | 68.000 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








