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Iserlohn: Polizeibericht aus dem Märkischen Kreis

Unbekannte beschädigen Reifen von Autos, Mann versucht Umtauschbetrug, Drogen am Steuer

Foto: Depositphotos

Iserlohn (ost)

Am Sonntagnachmittag oder in der Nacht zum Montag wurden die Reifen von zwei Autos beschädigt. Die Fahrzeuge waren auf einem Parkplatz an der Inselstraße abgestellt. Die Reifen wurden durch Schnitte oder Stiche beschädigt. Ein Autobesitzer entdeckte die Schäden an seinem Auto sowie einem weiteren Fahrzeug am Montag gegen 5 Uhr. Die Polizei bittet um Hinweise unter Telefon 9199-0.

Ein 41-jähriger Mann versuchte am Montagmittag in einem Discounter An Pater und Nonne Ware „umzutauschen“, obwohl er sie gerade erst aus dem Regal genommen und nicht bezahlt hatte. Er legte Bettwäsche und eine Tonie-Box auf das Kassenband und verlangte einen Umtausch. Da er keinen Kassenbon vorzeigen konnte, weigerte sich die Kassiererin. Der Marktleiter hatte den Mann bereits beim Betreten des Geschäfts ohne Ware gesehen und wiedererkannt, da er bereits mehrmals mit Umtauschanfragen in Filialen aufgefallen war. Bevor die Polizei eintraf, verließ der Mann das Geschäft. Am Nachmittag versuchte er es erneut außerhalb des Märkischen Kreises und wurde dort vorübergehend festgenommen.

Am Wochenende unternahmen Unbekannte eine Spritztour mit zwei Radladern. Die Baumaschinen standen an einer Glasfaser-Baustelle am Fuhrweg. Am Montag fehlten sie auf der Baustelle. Stattdessen wurden sie am Aussichtspunkt Rauhe Hardt entdeckt. Offensichtlich gab es keine Schäden.

Eine 35-jährige Mendenerin wurde am Montag gegen 11.30 Uhr in einem Supermarkt beim Ladendiebstahl erwischt. Sie bezahlte an der Kasse nicht alle Waren aus ihrer Tasche. Kurz nach 14 Uhr beobachtete ein Ladendetektiv in einem anderen Iserlohner Supermarkt vier Jugendliche, die Ware in ihren Taschen verstauten und dann den Kassenbereich passierten, ohne zu bezahlen. Die hinzugerufene Polizei fand gestohlene Getränke bei zwei 14 und 15-jährigen Jugendlichen. Sie wurden ihren Erziehungsberechtigten übergeben. Kunden beobachteten am Montag gegen 14.40 Uhr in einer Drogerie in der Innenstadt zwei minderjährige Mädchen beim Diebstahl von Kosmetika. Sie hatten das Geschäft bereits verlassen. Eine Mitarbeiterin traf eines der Mädchen außerhalb des Ladens. Die Polizei wurde gerufen. Anzeigen wurden gegen die 14-jährige und ihre 15-jährige Freundin erstellt. Die 14-Jährige wurde ihrer Erziehungsberechtigten übergeben. Das Geschäft verhängte ein Hausverbot. (cris)

Eine 33-jährige Altenaerin erwies sich am Montag als unbelehrbar und wurde deshalb gleich zweimal zur Blutprobe gebeten. Die Polizei stoppte ihr Auto am Morgen auf der Friedrichstraße für eine Kontrolle. Sie zeigte Anzeichen von Drogenkonsum. Ein Vortest fiel positiv aus, weshalb ihr ein Arzt auf der Polizeiwache eine Blutprobe entnahm. Die Polizeibeamten untersagten ihr ausdrücklich, bis zur vollständigen Ausnüchterung keine Fahrzeuge mehr zu führen. Kurz vor 13 Uhr entdeckten Polizeibeamte sie am Steuer ihres Autos auf der Westfalenstraße. Erneut wurde sie zur Wache gebracht, wo ihr ein Arzt weitere Blutproben entnahm. Es folgte Anzeige Nr. 2 wegen des Verdachts einer Fahrt unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln. Ob die zulässigen Grenzwerte eingehalten wurden, muss die Laboruntersuchung der Blutproben zeigen.

Wegen eines defekten Abblendlichts und seines etwas eiligen Fahrstils wurde eine Polizeistreife am Montag gegen 22.15 Uhr auf der Seilerseestraße auf ein Auto aufmerksam. Die Beamten kontrollierten es. Der 31-jährige Fahrer zeigte Anzeichen von Drogenkonsum. Er gestand offen, dass er Cannabis konsumiert und außerdem keine Fahrerlaubnis habe. Er musste zur Blutprobe mitkommen und bekam Anzeigen wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis und unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln. Die Beamten untersagten die Weiterfahrt. (cris)

Quelle: Presseportal

Statistiken zur Drogenkriminalität in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023

Die Drogenraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 leicht an. Im Jahr 2022 wurden 70510 Fälle von Drogenkriminalität registriert, während es im Jahr 2023 bereits 73917 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 63352 im Jahr 2022 auf 65532 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen betrug 56367 im Jahr 2022 und stieg auf 57879 im Jahr 2023. Unter den Verdächtigen waren 49610 Männer und 6757 Frauen im Jahr 2022, während es im Jahr 2023 51099 Männer und 6780 Frauen waren. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 16655 im Jahr 2022 auf 18722 im Jahr 2023. Trotz des Anstiegs der Drogenraten in Nordrhein-Westfalen liegt die Region immer noch unter der Region mit den meisten registrierten Fällen in Deutschland im Jahr 2023, die 73917 Fälle verzeichnete.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 70.510 73.917
Anzahl der aufgeklärten Fälle 63.352 65.532
Anzahl der Verdächtigen 56.367 57.879
Anzahl der männlichen Verdächtigen 49.610 51.099
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 6.757 6.780
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 16.655 18.722

Quelle: Bundeskriminalamt

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