Feuerwehren aus Bocholt und Dinxperlo retten Patientin nach Unfall in Suderwick, Transport ins Krankenhaus in Doetinchem.
Isselburg: Deutsch-niederländische Zusammenarbeit bei Verkehrsunfall

Boch (ost)
Heute Morgen um 08:00 Uhr wurde der Feuerwehr Bocholt ein Verkehrsunfall auf der Straße Brückendeich im Ortsteil Suderwick gemeldet. Ein Auto war aus bisher ungeklärten Gründen von der Straße abgekommen und gegen einen Baum geprallt. Die Straße Brückendeich verläuft entlang der deutsch-niederländischen Grenze und teilt den Ort zwischen beiden Ländern.
Die Hauptfeuerwache der Feuerwehr Bocholt, der Löschzug Suderwick und die Brandweer Dinxperlo wurden alarmiert aufgrund der Nähe zur Grenze. Bei der Ankunft der Rettungskräfte war eine Patientin im Fahrzeug eingeschlossen, aber nicht eingeklemmt. Die technische Rettung der Patientin wurde von der Brandweer Dinxperlo durchgeführt. Der Löschzug Suderwick sorgte gleichzeitig für den Brandschutz und sicherte die Einsatzstelle ab. Der Rettungsdienst des Kreises Borken war mit einem Rettungswagen aus Isselburg vor Ort, ebenso ein Notarzt aus Bocholt. Nach einer kurzen medizinischen Erstversorgung konnte die Patientin schonend aus dem Fahrzeug gerettet werden. Anschließend erfolgte der Transport in ein Krankenhaus nach Doetinchem.
Der Einsatz ist ein ausgezeichnetes Beispiel für die grenzüberschreitende deutsch-niederländische Zusammenarbeit im Grenzgebiet. Dank des reibungslosen und professionellen Zusammenspiels aller beteiligten Kräfte konnte der Einsatz schnell und effektiv abgewickelt werden.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792 Fälle, was 87,36% entspricht. Innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 (1,08%). Die Anzahl der Getöteten betrug 450, Schwerverletzte 11.172 und Leichtverletzte 68.000.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 637.365 |
| Unfälle mit Personenschaden | 63.250 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 13.559 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 3.764 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 556.792 |
| Ortslage – innerorts | 55.296 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 17.437 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 6.889 |
| Getötete | 450 |
| Schwerverletzte | 11.172 |
| Leichtverletzte | 68.000 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








