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Jülich: Frontalkollision auf der L366

Zwei Pkw kollidierten frontal, beide Fahrer schwer verletzt. Landstraße stundenlang gesperrt nach schwerem Verkehrsunfall.

20251202 Verkehrsunfall Personenschaden Titz L366
Foto: Presseportal.de

Titz (ost)

Bei einem schweren Verkehrsunfall auf der L366 stießen zwei Autos gestern Morgen (02.12.2025) frontal zusammen. Beide Fahrer erlitten schwere Verletzungen. Die Landstraße war für Stunden gesperrt.

Um 11:00 Uhr gingen mehrere Notrufe über einen schweren Verkehrsunfall auf der L366 in der Nähe der Autobahnanschlussstelle Jülich Ost bei der Polizei und dem Rettungsdienst ein. Vor Ort fanden die Einsatzkräfte zwei stark beschädigte Autos und zwei schwer verletzte Fahrer vor, von denen einer im Fahrersitz seines Autos eingeklemmt war. Nach der Sicherung der Unfallstelle und der Erstversorgung begannen die Beamten mit der Untersuchung des Unfallhergangs.

Der 19-jährige Unfallverursacher aus Wegberg fuhr zum Zeitpunkt des Unfalls auf der L366 von Müntz kommend in Richtung Jülich. Zeugenaussagen zufolge geriet er mehrmals aus unbekannten Gründen auf die Gegenfahrbahn. Dort kollidierte er frontal mit einem 43-jährigen Autofahrer aus Linnich. Dieser hatte das Verhalten des entgegenkommenden Fahrzeugs bemerkt, konnte jedoch trotz Bremsen und Ausweichen eine Kollision nicht verhindern. Beide Fahrzeuge wurden im Frontbereich schwer beschädigt. Der Unfallverursacher musste von der Feuerwehr aus seinem Auto befreit werden. Aufgrund der schweren Verletzungen wurde ein Rettungshubschrauber angefordert, der den jungen Mann nach seiner Bergung zur weiteren medizinischen Versorgung in ein Krankenhaus brachte. Zur Überprüfung der Fahrtüchtigkeit wurde eine Blutprobe angeordnet. Auch der zweite Verletzte wurde zur stationären Behandlung in ein nahegelegenes Krankenhaus gebracht.

Die Unfallaufnahme erfolgte mit Unterstützung von Spezialkräften eines Verkehrsunfallaufnahmeteams der Polizei Aachen. Die L366 war während der Unfallaufnahme für mehrere Stunden vollständig gesperrt. Die Fahrbahn konnte erst nach der Reinigung der Unfallstelle durch ein Spezialunternehmen gegen 15:30 Uhr wieder vollständig freigegeben werden. Der entstandene Sachschaden wird auf 41.000 Euro geschätzt.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% aller Unfälle ausmacht. Der Großteil der Unfälle (87,36%) waren übrige Sachschadensunfälle, insgesamt 556.792. Innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 Unfälle (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 Unfälle (1,08%). Insgesamt gab es 450 Getötete, 11.172 Schwerverletzte und 68.000 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 637.365
Unfälle mit Personenschaden 63.250
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 13.559
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 3.764
Übrige Sachschadensunfälle 556.792
Ortslage – innerorts 55.296
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 17.437
Ortslage – auf Autobahnen 6.889
Getötete 450
Schwerverletzte 11.172
Leichtverletzte 68.000

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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