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Jülich: Gefährliches Überholmanöver unter Alkohol- und Drogeneinfluss

Ein 33-jähriger Mann aus Kreuzau setzte am Dienstag mit seinem Pkw auf der L264 zu einem gefährlichen Überholmanöver an. Ein Streifenwagen konnte einen Frontalzusammenstoß nur knapp verhindern.

Foto: Depositphotos

Jülich (ost)

Am Dienstag (30.12.2025) wagte ein 33-jähriger Mann aus Kreuzau ein riskantes Überholmanöver mit seinem Auto auf der L 264. Die Nacht endete für ihn in Polizeigewahrsam.

In einer unübersichtlichen Rechtskurve der L264 von Jülich-Stetternich in Richtung Jülich-Welldorf überholte der Mann um 17:05 Uhr einen unbeteiligten Verkehrsteilnehmer unter Nutzung der Sperrfläche und vollständiger Nutzung des Gegenfahrstreifens. Zur gleichen Zeit näherte sich ein Streifenwagen in entgegengesetzter Richtung. Die Polizisten konnten einen Frontalzusammenstoß nur durch eine Gefahrenbremsung und Ausweichmanöver verhindern.

Bei der folgenden Verkehrskontrolle bemerkten die Beamten drogentypische Ausfallerscheinungen und Alkoholgeruch in der Atemluft des Fahrers. Ein Drogenvortest reagierte positiv auf Cannabis, ein Atemalkoholtest ergab 1,1 Promille.

Der Mann beleidigte und bedrohte die Beamten weiter und leistete Widerstand. Eine Blutprobe wurde entnommen und der 33-Jährige wurde in Gewahrsam genommen, um weitere Straftaten zu verhindern.

Das Straßenverkehrsamt wurde über den Vorfall informiert, um die Eignung des Mannes zum Führen von Fahrzeugen zu überprüfen.

Quelle: Presseportal

Statistiken zur Drogenkriminalität in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023

Die Drogenraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 70.510 Fälle von Drogenkriminalität registriert, während im Jahr 2023 die Zahl auf 73.917 stieg. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 63.352 im Jahr 2022 auf 65.532 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen betrug im Jahr 2022 56.367, wobei 49.610 männliche Verdächtige und 6.757 weibliche Verdächtige waren. Im Jahr 2023 stieg die Anzahl der Verdächtigen auf 57.879, wobei 51.099 männliche Verdächtige und 6.780 weibliche Verdächtige waren. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg ebenfalls von 16.655 im Jahr 2022 auf 18.722 im Jahr 2023. Im Vergleich zu der Region in Deutschland mit den meisten registrierten Drogenfällen im Jahr 2023 – 73.917 – zeigt Nordrhein-Westfalen eine ähnliche Anzahl von Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 70.510 73.917
Anzahl der aufgeklärten Fälle 63.352 65.532
Anzahl der Verdächtigen 56.367 57.879
Anzahl der männlichen Verdächtigen 49.610 51.099
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 6.757 6.780
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 16.655 18.722

Quelle: Bundeskriminalamt

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% aller Unfälle ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792 Fälle, was 87,36% aller Unfälle ausmacht. Innerorts gab es 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 Unfälle (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 Unfälle (1,08%). Die Anzahl der Getöteten betrug 450, die Schwerverletzten 11.172 und die Leichtverletzten 68.000.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 637.365
Unfälle mit Personenschaden 63.250
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 13.559
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 3.764
Übrige Sachschadensunfälle 556.792
Ortslage – innerorts 55.296
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 17.437
Ortslage – auf Autobahnen 6.889
Getötete 450
Schwerverletzte 11.172
Leichtverletzte 68.000

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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