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Kalkar: Raubüberfall auf Discount-Markt in Emmerich am Rhein

Täter fliehen durch private Gärten zur Theodor-Heuss-Straße. Polizei bittet um Zeugenaussagen.

Foto: Depositphotos

Emmerich am Rhein (ost)

Am Montag, den 5. Januar 2026, haben mehrere vermummte Täter einen Discounter an der ’s-Heerenberger Straße in Emmerich überfallen. Gegen 05:45 Uhr haben sie Angestellte mit Messern und einem Schlagstock bedroht, als sie das Geschäft öffneten. Die Mitarbeiter wurden gezwungen, einen Tresor zu öffnen und die Täter entnahmen eine niedrige fünfstellige Summe Bargeld. Nach dem Überfall sind die Täter zu Fuß in den hinteren Bereich geflüchtet und durch private Gärten zur Theodor-Heuss-Straße gegangen. Der genaue Fluchtweg ist unbekannt. Die Kriminalpolizei bittet um Zeugenaussagen, die Hinweise zur Tat oder verdächtigen Beobachtungen am Discounter oder zum Fluchtweg an der Theodor-Heuss-Straße geben können. Bitte melden Sie sich bei der Kripo in Kalkar unter der Telefonnummer 02824 880. (sp)

Quelle: Presseportal

Raubstatistiken in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023

Die Räuberieraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 11270 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 12625 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 6473 im Jahr 2022 auf 7478 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 8073 im Jahr 2022 auf 9103 im Jahr 2023. Darunter waren 7238 männliche Verdächtige und 835 weibliche Verdächtige im Jahr 2022, während es im Jahr 2023 8213 männliche und 890 weibliche Verdächtige gab. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 3590 im Jahr 2022 auf 4163 im Jahr 2023. Nordrhein-Westfalen war 2023 die Region mit den meisten registrierten Raubfällen in Deutschland, mit insgesamt 12625 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 11.270 12.625
Anzahl der aufgeklärten Fälle 6.473 7.478
Anzahl der Verdächtigen 8.073 9.103
Anzahl der männlichen Verdächtigen 7.238 8.213
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 835 890
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 3.590 4.163

Quelle: Bundeskriminalamt

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