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Köln: Explosion beschädigt Fahrzeuge in Neuehrenfeld

Unbekannte beschädigten geparktes Auto mit Sprengstoff, drei weitere Fahrzeuge betroffen, keine Verletzten. Brandermittler suchen Zeugen.

Foto: Depositphotos

Köln (ost)

Die Staatsanwaltschaft und die Polizei in Köln informieren:

In der Nacht zum Mittwoch (31. Dezember) haben Unbekannte in Köln-Neuehrenfeld ein geparktes Fahrzeug in der Heinemannstraße vermutlich mit Sprengstoff beschädigt. Durch die Explosion wurden drei weitere Autos in der Nähe beschädigt. Es gab keine Verletzten bei dem Vorfall.

Nach den ersten Informationen wurde der Sprengsatz gegen 2.45 Uhr gezündet. Die Brandermittler untersuchen Hinweise darauf, dass es sich um ein Beziehungsdelikt handeln könnte. Die Ermittlungen zu den Hintergründen laufen noch. Es gibt derzeit keine Hinweise auf Zusammenhänge mit den Vorfällen in Köln-Dellbrück und Köln-Eil.

Personen, die verdächtige Beobachtungen zur Tatzeit gemacht haben oder Hinweise zu verdächtigen Personen geben können, werden gebeten, sich unter der Rufnummer 0221 229-0 oder per E-Mail an poststelle.koeln@polizei.nrw.de bei der Polizei zu melden. (ph/al)

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023

Die Mordraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 380 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 470 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 357 auf 443. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 518 auf 671, wobei der größte Teil männliche Verdächtige waren. Im Jahr 2023 waren 596 der Verdächtigen männlich, während es 458 im Jahr 2022 waren. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg ebenfalls von 206 im Jahr 2022 auf 310 im Jahr 2023. Im Vergleich zu anderen Regionen in Deutschland mit den meisten Mordfällen im Jahr 2023 – 470 – liegt Nordrhein-Westfalen immer noch unter diesem Wert.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 380 470
Anzahl der aufgeklärten Fälle 357 443
Anzahl der Verdächtigen 518 671
Anzahl der männlichen Verdächtigen 458 596
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 60 75
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 206 310

Quelle: Bundeskriminalamt

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