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Köln Hauptbahnhof: Gewaltkriminalität an Bahnhöfen bekämpft, Bundespolizei Köln zieht Bilanz

Die Bundespolizei Köln führte umfangreiche Kontrollmaßnahmen durch. Verstöße gegen Mitführverbot gefährlicher Gegenstände wurden festgestellt.

BPOLI Köln: exemplarisch festgestellte gefährliche Gegenstände beim Schwerpunkteinsatz gegen Gewaltkriminalität vom 09. Januar bis 11. Januar 2026
Foto: Presseportal.de

Köln (ost)

Im Rahmen der dritten bundesweiten Schwerpunktaktion zur Bekämpfung von Gewaltkriminalität an Bahnhöfen führte die Bundespolizei umfangreiche Kontrollmaßnahmen im Bereich der Bundespolizeiinspektion Köln durch. Der Einsatz erstreckte sich vom Freitag, 9. Januar 2026, bis Sonntag, 11. Januar 2026, und knüpfte an die bundesweit abgestimmten Maßnahmen an, die gleichzeitig an insgesamt 43 Bahnhöfen durchgeführt wurden. (https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/73990/6194620)

Innerhalb des Zuständigkeitsbereichs der Bundespolizeiinspektion Köln wurden von den eingesetzten Beamten acht Verstöße gegen das geltende Mitführverbot gefährlicher Gegenstände festgestellt. Alle Verstöße wurden von männlichen Personen im Alter zwischen 16 und 41 Jahren begangen. Während der Kontrollen wurden verschiedene gefährliche Gegenstände identifiziert und aus dem Verkehr gezogen:

Die meisten Feststellungen wurden wie erwartet am Kölner Hauptbahnhof gemacht. Darüber hinaus gab es auch entsprechende Feststellungen an den Haltepunkten Köln Hansaring und Köln Geldernstraße/Parkgürtel.

Als Beispiel für die Einsatzlage steht neben dem bereits veröffentlichten Fall mit der Machete im Zug (https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/70116/6193965) der Fall eines 40-jährigen deutschen Staatsbürgers, der am Kölner Hauptbahnhof kontrolliert wurde. Neben zwei Schraubenziehern und zwei Zangen führte er auch ein Einhandmesser und zwei sogenannte „Neck Knives“ mit sich. Neben dem Verstoß gegen die Allgemeinverfügung erfüllten die Messer die Anforderungen des Waffengesetzes, was zur Erstellung einer Ordnungswidrigkeitenanzeige führte. Ein weiterer Vorfall ereignete sich am Bahnhof Köln-Hansaring, wo bei einem 17-Jährigen ein Teleskopschlagstock gefunden wurde.

Die Ergebnisse im Zuständigkeitsbereich Köln unterstreichen insbesondere die präventive Wirkung der Allgemeinverfügung: Jeder sichergestellte gefährliche Gegenstand bedeutet einen weniger, der in Konfliktsituationen eingesetzt und die körperliche Unversehrtheit von Personen gefährden könnte.

Quelle: Presseportal

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