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Köln: Polizei nimmt Jugendlichen (15) nach Raubversuch auf Tankstelle fest

Ein 15-jähriger Jugendlicher wurde nach einem versuchten Raubdelikt auf eine Tankstelle in Köln-Meschenich festgenommen. Er bedrohte eine Angestellte mit einem Messer und besprühte sie mit Pfefferspray.

Foto: Depositphotos

Köln (ost)

Am Sonntagabend (28. Dezember) wurde ein 15-jähriger Jugendlicher von Einsatzkräften vorläufig festgenommen, nachdem er versucht hatte, eine Tankstelle an der Brühler Landstraße in Köln-Meschenich zu überfallen. Um 19.30 Uhr betrat der Täter den Verkaufsraum, bedrohte die 22-jährige Angestellte mit einem Messer, forderte Geld und sprühte sie mit Pfefferspray ein.

Nachdem die 22-Jährige den Überfallknopf betätigt hatte und sie sowie eine weitere Zeugin (47) ihn lautstark aufforderten, die Tankstelle zu verlassen, flüchtete der Angreifer ohne Beute zu Fuß. Im Zuge der Fahndung konnten Beamte der Bereitschaftspolizei den jungen Mann kurz nach dem Alarm auf einem angrenzenden Feld stellen. Dort stellten sie auch das Pfefferspray sowie ein Messer sicher, das der 15-Jährige bei sich trug.

Derzeit prüfen die Ermittler des Kriminalkommissariats 14, ob der Jugendliche für weitere ähnliche Taten verantwortlich sein könnte. Er wird unter anderem wegen versuchter räuberischer Erpressung und versuchter Körperverletzung zur Rechenschaft gezogen werden müssen. (cr/al)

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023

Die Mordraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 380 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 470 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 357 auf 443. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 518 auf 671, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 458 auf 596 und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 60 auf 75 stieg. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 206 auf 310. Im Vergleich dazu hatte die Region mit den meisten Mordfällen in Deutschland im Jahr 2023 insgesamt 470 Fälle, was zeigt, dass Nordrhein-Westfalen im selben Zeitraum eine ähnlich hohe Anzahl von Mordfällen verzeichnete.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 380 470
Anzahl der aufgeklärten Fälle 357 443
Anzahl der Verdächtigen 518 671
Anzahl der männlichen Verdächtigen 458 596
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 60 75
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 206 310

Quelle: Bundeskriminalamt

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