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Königswinter: Verkehrsunfall in Sankt Augustin-Birlinghoven

Zwei Personen verletzt bei Zusammenstoß von Fiat und Mercedes auf Pleistalstraße. Alkoholisierter Senior geriet in den Gegenverkehr.

Foto: Depositphotos

Sankt Augustin (ost)

Am Dienstagabend (27. Januar) ereignete sich auf der Pleistalstraße in Sankt Augustin-Birlinghoven ein Verkehrsunfall, bei dem zwei Personen verletzt wurden.

Um 19:30 Uhr fuhr eine 24-jährige Frau aus Sankt Augustin mit ihrem Fiat die Pleistalstraße von Königswinter-Oberpleis kommend in Richtung Sankt Augustin. Zur gleichen Zeit war ein 79-jähriger Mann aus Königswinter mit seinem Mercedes in entgegengesetzter Richtung unterwegs. An der Kreuzung „Zur Kleinbahn“ geriet der ältere Herr aus bisher ungeklärten Gründen in den Gegenverkehr und prallte frontal gegen den entgegenkommenden Fiat. Bei dem Zusammenstoß erlitten beide Fahrer leichte Verletzungen. Nach einer Erstversorgung vor Ort wurden sie zur weiteren Behandlung in umliegende Krankenhäuser gebracht.

Während der Unfallaufnahme ergaben sich Hinweise auf Alkoholkonsum des 79-Jährigen. Ein durchgeführter Atemalkoholtest bestätigte den Verdacht; der gemessene Wert lag knapp unter einem Promille. Dem Mann wurde eine Blutprobe entnommen. Beide Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Der entstandene Sachschaden wird auf einen fünfstelligen Betrag geschätzt.

Der 79-Jährige muss nun mit einem Strafverfahren wegen des Verdachts der fahrlässigen Körperverletzung im Straßenverkehr sowie wegen Fahrens unter Alkoholeinfluss rechnen. (Re)

Quelle: Presseportal

Statistiken zur Drogenkriminalität in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023

Die Drogenraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 70.510 Fälle von Drogen registriert, wovon 63.352 Fälle gelöst wurden. Es gab insgesamt 56.367 Verdächtige, darunter 49.610 Männer, 6.757 Frauen und 16.655 nicht-deutsche Verdächtige. Im Jahr 2023 stieg die Anzahl der registrierten Fälle auf 73.917, wobei 65.532 Fälle gelöst wurden. Es gab insgesamt 57.879 Verdächtige, darunter 51.099 Männer, 6.780 Frauen und 18.722 nicht-deutsche Verdächtige. Im Vergleich zu der Region in Deutschland mit den meisten aufgezeichneten Drogenfällen im Jahr 2023 – 73.917 – liegt Nordrhein-Westfalen in Bezug auf die Anzahl der Fälle knapp dahinter.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 70.510 73.917
Anzahl der aufgeklärten Fälle 63.352 65.532
Anzahl der Verdächtigen 56.367 57.879
Anzahl der männlichen Verdächtigen 49.610 51.099
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 6.757 6.780
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 16.655 18.722

Quelle: Bundeskriminalamt

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden beliefen sich auf 13.559 Fälle (2,13%). Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel machten 3.764 Fälle aus (0,59%). Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792 Fälle (87,36%). Innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) waren es 17.437 Unfälle (2,74%) und auf Autobahnen gab es 6.889 Unfälle (1,08%). Insgesamt gab es 450 Getötete, 11.172 Schwerverletzte und 68.000 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 637.365
Unfälle mit Personenschaden 63.250
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 13.559
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 3.764
Übrige Sachschadensunfälle 556.792
Ortslage – innerorts 55.296
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 17.437
Ortslage – auf Autobahnen 6.889
Getötete 450
Schwerverletzte 11.172
Leichtverletzte 68.000

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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