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Lichtenau: Glatteis-Massenkarambolage auf A 44

In den frühen Stunden des Freitags kam es auf der A 44 zu mehreren Verkehrsunfällen aufgrund von Glätte, bei denen Personen ums Leben kamen.

Foto: Depositphotos

Bielefeld (ost)

HC/ Bielefeld- A 44- Paderborn- Marsberg- Lichtenau- In den frühen Morgenstunden des Freitags, 23.01.2026, ereigneten sich auf der Autobahn 44 in beide Fahrtrichtungen, zwischen den Anschlussstellen Marsberg und Lichtenau, aufgrund von Eisglätte mehrere Verkehrsunfälle. Nach den vorliegenden Informationen gab es auch Todesopfer.

Um etwa 01:30 Uhr meldeten Autofahrer der Polizei mehrere Verkehrsunfälle aufgrund von glatten Straßen auf der A 44. Bei ihrer Ankunft vor Ort trafen die ersten Polizeifahrzeuge sowie die Feuerwehr- und Rettungsdienstkräfte auf einen Unfall mit einem 3,5-Tonnen-LKW und einem mit Papier beladenen Sattelauflieger, der in Flammen stand. Der Fahrer des 3,5-Tonnen-LKW konnte nicht aus der Fahrerkabine gerettet werden und verstarb noch am Unfallort. Der Fahrer des Sattelzugs wurde mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht, um medizinisch versorgt zu werden.

Laut aktuellen Informationen ereigneten sich aufgrund der Eisglätte in beiden Fahrtrichtungen weitere 17 Unfälle mit Personenschäden und Sachschäden. Darunter ist mindestens ein weiterer Unfall mit zwei Todesopfern in Fahrtrichtung Kassel.

Die A 44 ist zwischen den Anschlussstellen Marsberg und Lichtenau in beiden Richtungen gesperrt. Derzeit ist der Anhänger des Sattelzugs noch nicht gelöscht. Sobald das Feuer gelöscht ist, werden Unfallaufnahmeteams der Polizei Bielefeld und Münster mit der Unfallaufnahme und Spurensicherung beginnen.

Die Rettungsmaßnahmen laufen auf Hochtouren, daher können derzeit aufgrund ausstehender Unfallaufnahmen keine weiteren Informationen bereitgestellt werden.

Es ist derzeit unklar, wann die Sperrungen aufgehoben werden können.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% ausmacht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% entspricht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792 Fälle, was 87,36% ausmacht. Innerorts gab es 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 Unfälle (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 Unfälle (1,08%). Insgesamt gab es 450 Getötete, 11.172 Schwerverletzte und 68.000 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 637.365
Unfälle mit Personenschaden 63.250
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 13.559
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 3.764
Übrige Sachschadensunfälle 556.792
Ortslage – innerorts 55.296
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 17.437
Ortslage – auf Autobahnen 6.889
Getötete 450
Schwerverletzte 11.172
Leichtverletzte 68.000

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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