Mehrere Verkehrsunfälle führen zu Vollsperrung. Serie von Unfällen mit sieben Fahrzeugen, mehrere Verletzte und hoher Sachschaden.
Massenkarambolage auf der A2 Richtung Oberhausen

Dortmund (ost)
Laufende Nummer: 1047
Am späten Freitagabend (28. November) ereignete sich gegen 22:15 Uhr auf der A2 in Richtung Oberhausen zwischen dem Autobahnkreuz Nordost und dem Autobahnkreuz Nordwest eine Serie von Verkehrsunfällen, an denen insgesamt sieben Fahrzeuge beteiligt waren. Die Autobahn musste für die Dauer der Unfallaufnahme und Bergungsarbeiten vollständig gesperrt werden.
Nach dem aktuellen Stand der Ermittlungen begann die Unfallserie, als ein 26-jähriger Dortmunder mit seinem Auto den mittleren Fahrstreifen befuhr und aus bisher ungeklärter Ursache nach rechts von der Fahrbahn abkam. Er kollidierte auf dem Seitenstreifen mit aufgestellten Leitbaken, die sich hinter einem liegengebliebenen Fahrzeug befanden.
Es wird vermutet, dass der Dortmunder möglicherweise kurz zuvor von einem unbekannten Fahrzeug, das auf dem linken Fahrstreifen fuhr, leicht am Heck berührt wurde und deshalb nach rechts abkam. Nach der Kollision mit den Leitbaken verlor der Dortmunder die Kontrolle über sein Auto und geriet ins Schleudern. Durch Gegenlenken kam das Fahrzeug nach links auf den mittleren Fahrstreifen.
Eine 44-jährige Hannoveranerin, die den mittleren Fahrstreifen befuhr, konnte nicht rechtzeitig ausweichen und kollidierte frontal mit dem schleudernden Auto des Dortmunders. Durch diesen Aufprall wurde das Auto des Dortmunders erneut in eine Drehbewegung versetzt und kam schließlich nach einer Kollision mit der linken Schutzplanke zum Stillstand.
Ein 29-jähriger Hammer näherte sich anschließend dem Unfallort auf dem mittleren Fahrstreifen. Beim Versuch, den verunfallten Fahrzeugen auszuweichen, geriet er durch starkes Lenken ins Schleudern und kollidierte schließlich mit der linken Schutzplanke, wo sein Auto zum Stehen kam.
Eine 23-jährige Dortmunderin, die den linken Fahrstreifen befuhr, bemerkte das verunfallte Auto des Hammers zu spät und kollidierte frontal mit dessen linker Seite.
Der letzte bekannte Unfall ereignete sich, als ein weiterer flüchtiger Fahrer auf dem linken Fahrstreifen der Unfallstelle nach rechts auswich. Dabei stieß er mit einer 29-jährigen Meschederin zusammen, die sich auf dem mittleren Fahrstreifen befand und ebenfalls nach rechts auswich. Auch hier besteht der Verdacht auf Fahrerflucht.
Mehrere Personen wurden leicht verletzt und mussten ärztlich versorgt werden. Zudem entstand erheblicher Sachschaden. Die Polizei Dortmund hat die Ermittlungen zum genauen Unfallhergang aufgenommen, insbesondere zu den beiden mutmaßlichen Fahrerfluchten.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023
Die Verkehrsunfallstatistik für Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 zeigt insgesamt 637.365 Unfälle. Davon sind 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machen 13.559 Fälle aus, was 2,13% ausmacht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel sind mit 3.764 Fällen oder 0,59% vertreten. Die restlichen Sachschadensunfälle belaufen sich auf 556.792 Fälle oder 87,36%. Innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 Unfälle (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 Unfälle (1,08%). Insgesamt gab es 450 Tote, 11.172 Schwerverletzte und 68.000 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 637.365 |
| Unfälle mit Personenschaden | 63.250 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 13.559 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 3.764 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 556.792 |
| Ortslage – innerorts | 55.296 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 17.437 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 6.889 |
| Getötete | 450 |
| Schwerverletzte | 11.172 |
| Leichtverletzte | 68.000 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








