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Merzenich: Pedelec-Fahrer bei Verkehrsunfall verletzt

Ein Pedelec-Fahrer wurde bei einem Verkehrsunfall verletzt, als er verbotswidrig in eine Kreuzung einfuhr. Der 29-jährige wurde ins Krankenhaus gebracht.

Foto: Depositphotos

Düren (ost)

Am gestrigen Dienstag (06.01.2026) ereignete sich an der Ecke Kölner Landstraße / B56n ein Verkehrsunfall während des Abbiegens.

Um 05:30 Uhr fuhr ein 55-jähriger Autofahrer aus Nörvenich auf der Kölner Landstraße in Richtung Merzenich. An der Kreuzung mit der B56n wollte er bei Grünlicht nach rechts in Richtung Jülich abbiegen. Dabei übersah er, dass ein 29-jähriger Pedelec-Fahrer aus Düren verbotenerweise von Jülich kommend auf der linken Seite der B56n in den Kreuzungsbereich fuhr und es zu einem Zusammenstoß kam. Der Pedelec-Fahrer flog über die Motorhaube und die Windschutzscheibe des Autos, stürzte und verletzte sich unter anderem am Kopf. Er wurde zur ambulanten Behandlung ins Krankenhaus gebracht.

Laut den bisherigen Erkenntnissen trug der Radfahrer keinen Helm. Die Polizei empfiehlt, auch wenn das Tragen eines Helms auf Fahrrädern und Pedelecs mit einer Trittunterstützung bis 25km/h nicht gesetzlich vorgeschrieben ist, dennoch einen Helm zu tragen.

Dadurch können im besten Fall die Folgen von Verkehrsunfällen und Stürzen gemildert werden.

Es entstand ein Sachschaden von ungefähr 5600 Euro, das Auto musste abgeschleppt werden.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% aller Unfälle entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% aller Unfälle entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% aller Unfälle entspricht. Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792 Fälle, was 87,36% aller Unfälle entspricht. Innerorts gab es 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 Unfälle (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 Unfälle (1,08%). Die Anzahl der Getöteten betrug 450, Schwerverletzte 11.172 und Leichtverletzte 68.000.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 637.365
Unfälle mit Personenschaden 63.250
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 13.559
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 3.764
Übrige Sachschadensunfälle 556.792
Ortslage – innerorts 55.296
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 17.437
Ortslage – auf Autobahnen 6.889
Getötete 450
Schwerverletzte 11.172
Leichtverletzte 68.000

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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