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Mönchengladbach: Polizei fasst Tatverdächtigen nach Raub

Tatverdächtiger in U-Haft nach Überfall auf 24-Jährigen in Mönchengladbach.

Foto: Depositphotos

Mönchengladbach (ost)

Nachdem ein 29-jähriger Mann aus Mönchengladbach am Dienstag, dem 13. Januar, einen 24-jährigen Mann in seiner Wohnung beraubt haben soll, befindet er sich nun in Untersuchungshaft.

Die Polizei wurde am Dienstag um 15.45 Uhr zu einem Vorfall in der Volksgartenstraße gerufen. Dort fanden die Beamten einen verletzten 24-Jährigen vor. Der Mönchengladbacher gab an, dass er von zwei Bekannten überrascht wurde, die behaupteten, er schulde ihnen Geld. Einer der Bekannten, ein 29-jähriger Mann aus Mönchengladbach, den die Polizei bereits kannte, habe ihn dann in der Wohnung mehrmals geschlagen und ihm unter anderem sein Handy gestohlen. Danach seien die Verdächtigen geflohen.

Unterstützende Polizeibeamte konnten die beiden Verdächtigen kurz darauf in der Nähe des Berufskollegs stellen, vorläufig festnehmen und ins Polizeigewahrsam bringen.

Die Ermittler prüften gemeinsam mit der Staatsanwaltschaft Mönchengladbach mögliche Gründe für die Untersuchungshaft. Am nächsten Tag wurden die Verdächtigen einem Haftrichter vorgeführt. Dieser entsprach dem Antrag der Staatsanwaltschaft und ordnete Untersuchungshaft für den 29-Jährigen an. Seine 43-jährige Begleiterin wurde aufgrund fehlender Haftgründe aus dem Polizeigewahrsam entlassen. (sts)

Quelle: Presseportal

Raubstatistiken in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023

Die Raubüberfallraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 11270 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 12625 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 6473 auf 7478. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 8073 auf 9103, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 7238 auf 8213 und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 835 auf 890 stieg. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 3590 auf 4163. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die meisten registrierten Raubüberfälle in Deutschland mit 12625 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 11.270 12.625
Anzahl der aufgeklärten Fälle 6.473 7.478
Anzahl der Verdächtigen 8.073 9.103
Anzahl der männlichen Verdächtigen 7.238 8.213
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 835 890
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 3.590 4.163

Quelle: Bundeskriminalamt

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023

Die Mordraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 380 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 470 waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 357 auf 443. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 518 auf 671, wobei die meisten Verdächtigen männlich waren. Im Jahr 2023 gab es 596 männliche Verdächtige, im Vergleich zu 458 im Jahr 2022. Die Anzahl der weiblichen Verdächtigen stieg von 60 auf 75 und die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen von 206 auf 310. Trotz des Anstiegs in Nordrhein-Westfalen bleibt die Region mit den meisten Mordfällen in Deutschland im Jahr 2023 bei 470 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 380 470
Anzahl der aufgeklärten Fälle 357 443
Anzahl der Verdächtigen 518 671
Anzahl der männlichen Verdächtigen 458 596
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 60 75
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 206 310

Quelle: Bundeskriminalamt

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