Ein 28-jähriger Mann wurde von der Polizei gestoppt, weil er unter Drogeneinfluss einen E-Scooter fuhr und einen Joint rauchte.
Münster: 28-Jähriger auf E-Scooter mit Joint im Mund gestoppt

Münster (ost)
Am Montagnachmittag (01.12., 15:26 Uhr) stoppten Polizeibeamte einen 28-jährigen Mann aus Münster auf der Gasselstiege, der unter dem Einfluss von Drogen einen E-Scooter lenkte.
Der Mann fiel den Polizisten auf, als er den Gehweg in die falsche Richtung mit dem E-Scooter befuhr und dabei einen Joint rauchte. Er erklärte den Einsatzkräften, dass er regelmäßig Cannabis konsumiere. Die Polizisten brachten ihn zur Polizeiwache, wo eine Ärztin eine Blutprobe entnahm. Der deutsche Staatsbürger wird nun mit einem Ordnungswidrigkeitsverfahren konfrontiert.
Es wird davor gewarnt, ein Fahrzeug unter dem Einfluss von berauschenden Substanzen zu führen, und auf die aktuellen gesetzlichen Vorschriften hingewiesen:
Die Regeln für den Konsum von Cannabis beim Führen eines E-Scooters sind die gleichen wie beim Führen eines Autos. Ein THC-Gehalt von über 3,5 Nanogramm pro Milliliter ist eine Ordnungswidrigkeit gemäß § 24a Straßenverkehrsgesetz. Bei Fahrern in der Probezeit oder unter 21 Jahren gilt ein Cannabisverbot am Steuer. Die Folge ist ein Bußgeld und ein Fahrverbot. Zeigt der Fahrer Auffälligkeiten oder ist in einen Unfall verwickelt, liegt eine Straftat vor – unabhängig von der nachgewiesenen THC-Menge.
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Drogenraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 70.510 Fälle von Drogenkriminalität registriert, wobei 63.352 Fälle gelöst wurden. Es gab insgesamt 56.367 Verdächtige, darunter 49.610 Männer, 6.757 Frauen und 16.655 nicht-deutsche Verdächtige. Im Jahr 2023 stieg die Anzahl der aufgezeichneten Fälle auf 73.917, wobei 65.532 Fälle gelöst wurden. Es gab insgesamt 57.879 Verdächtige, darunter 51.099 Männer, 6.780 Frauen und 18.722 nicht-deutsche Verdächtige. Im Vergleich zu anderen Regionen in Deutschland hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an aufgezeichneten Drogenfällen mit insgesamt 73.917 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 70.510 | 73.917 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 63.352 | 65.532 |
| Anzahl der Verdächtigen | 56.367 | 57.879 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 49.610 | 51.099 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 6.757 | 6.780 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 16.655 | 18.722 |
Quelle: Bundeskriminalamt








