Unbekannte Täter brachen in Einfamilienhäuser ein und flüchteten mit Bargeld und Schmuck. Polizei sucht nach Zeugen und bietet Einbruchprävention an.
Münster: Einbrüche über Weihnachtstage – Zeugen gesucht

Münster (ost)
Während der Weihnachtstage und dem darauf folgenden Wochenende (23.12. bis 28.12.) brachen Unbekannte in mehrere Einfamilienhäuser ein. Zeugen werden von der Polizei gesucht.
Zwischen Samstagabend (27.12., 18:00 Uhr) und Sonntagmittag (28.12., 12:20 Uhr) drangen die Einbrecher durch das Aufhebeln der Terrassentür in ein Reihenhaus in der Straße Flaßkamp in Mecklenbeck ein. Dort durchsuchten sie die Räume nach Wertgegenständen und flohen mit Bargeld als Beute in unbekannte Richtung.
Am Donnerstagnachmittag (25.12., 15:17 Uhr) brachen Unbekannte gewaltsam in ein Einfamilienhaus in der Schmidlinstraße in der Aaseestadt ein, indem sie die Terrassentür öffneten. Danach durchsuchten die Täter ein Zimmer und flohen, bevor die Polizei am Tatort eintraf.
In unmittelbarer Nähe, ebenfalls in der Schmidlinstraße, zerbrachen Unbekannte am Donnerstagnachmittag (25.12., 15:47 Uhr) das Fenster eines leerstehenden Hauses und drangen ein. Sie flohen vermutlich ohne Beute.
Am Freitagabend (26.12.) zwischen 18:10 Uhr und 19:10 Uhr drangen Unbekannte durch Aufhebeln eines Fensters in eine Doppelhaushälfte in der Beckstraße ein. Sie durchsuchten das Haus und flohen mit Schmuck durch ein Fenster vom Tatort. Hinweise zu allen Taten nimmt die Polizei unter der Rufnummer 0251 275-0 entgegen.
Die Polizei Münster bietet eine Beratung zur Einbruchsprävention an. Informationen dazu sind auf der Internetseite der Polizei Münster verfügbar: https://muenster.polizei.nrw/artikel/wohnungseinbruch.
Das Team der polizeilichen Kriminalprävention Münster steht zudem für Fragen zum Einbruchschutz unter der Rufnummer (0251) 275-1111 oder per E-Mail: einbruchschutz.muenster@polizei.nrw.de zur Verfügung.
Quelle: Presseportal
Einbruchstatistiken in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Einbruchsrate in Nordrhein-Westfalen stieg zwischen 2022 und 2023 von 23528 auf 27061 Fälle an. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 3385 auf 3616. Die Anzahl der Verdächtigen sank jedoch von 2789 auf 3069. Von den Verdächtigen waren 2614 männlich, 455 weiblich und 1451 nicht-deutsch. Im Vergleich dazu hatte die Region mit den meisten Einbruchsfällen in Deutschland im Jahr 2023 insgesamt 27061 Fälle, was bedeutet, dass Nordrhein-Westfalen eine ähnliche Anzahl von Einbrüchen wie die Region mit den höchsten Fallzahlen verzeichnete.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 23.528 | 27.061 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 3.385 | 3.616 |
| Anzahl der Verdächtigen | 2.789 | 3.069 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 2.344 | 2.614 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 445 | 455 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 1.196 | 1.451 |
Quelle: Bundeskriminalamt








