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Neue Vorsitzende im Polizeibeirat Kreis Warendorf

Der Polizeibeirat ist Bindeglied zwischen Bevölkerung, Politik und Polizei, fördert Vertrauen und ermöglicht Anregungen und Wünsche aus der Bevölkerung an die Polizei.

Das Bild zeigt den neuen Polizeibeirat v. l. n. r.: Dennis Dinter (AfD), Landrat Dr. Olaf Gericke, Ursula Mindermann (Bündnis 90/ Die Grünen), Polizeidirektorin Andrea Mersch-Schneider, Dennis Kocker (SPD), Knud Vöcking (Die Linke), Vorsitzende Sophia Maschelski-Werning (SPD), Henrich Berkhoff (CDU), Burkhard Marx (CDU), Felix Asselmann (CDU), Stephan Goß (FWG), Guido Gutsch (CDU). Es fehlte Ron Schindler (FDP).
Foto: Presseportal.de

Warendorf (ost)

Erstmals nach den Kommunalwahlen im September fand die konstituierende Sitzung des Polizeibeirats statt.

Der Polizeibeirat fungiert als Bindeglied zwischen der Bevölkerung, der politischen Ebene und der Polizei, um Anregungen und Wünsche aus der Bevölkerung an die Polizei weiterzuleiten. Das Ziel des Beirats ist es, das Vertrauensverhältnis zwischen Bevölkerung, Politik und Polizei zu stärken.

In der ersten Sitzung der Amtszeit wurden Sophia Maschelski-Werning (SPD) zur Vorsitzenden und Ursula Mindermann (Bündnis 90/ Die Grünen) zur stellvertretenden Vorsitzenden gewählt. Polizeidirektorin Andrea Mersch-Schneider hielt einen Vortrag über die Anpassung der Organisation der Kreispolizeibehörde. Aufgrund neuer Aufgabenverteilungen und damit verbundener Personaleinsätze wurde die Einrichtung eines zentralen Kriminalkommissariats 4 erforderlich. Der entsprechende Antrag liegt derzeit bei der zuständigen Landesoberbehörde zur Genehmigung vor, die in naher Zukunft erwartet wird.

Landrat Dr. Olaf Gericke und Mersch-Schneider informierten außerdem über die Entwicklung der Kriminalität und die Verkehrsunfalllage. Insgesamt verliefen beide Bereiche relativ unauffällig. Während die Kriminalitätszahlen bis September dieses Jahres im Vergleich zum Vorjahr leicht gesunken sind, stieg die Anzahl der Verkehrsunfälle mit Personenschäden leicht an. Die Anzahl der Verkehrsunfälle mit Elektrokleinstfahrzeugen, wie z. B. Elektroscootern, stieg auf 53, im Vergleichszeitraum 2024 waren es 35 Verkehrsunfälle. Die Polizei reagierte auf diese Entwicklung zuletzt mit gezielten Kontrollaktionen, insbesondere in den größeren Städten des Kreisgebiets.

Quelle: Presseportal

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