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Niedersachsen: Einbruch Trio von Polizei gestellt

Die Polizei konnte dank eines Zeugenhinweises drei Personen bei einem Einbruch in ein Wohnhaus auf frischer Tat ertappen. Die jungen Männer wurden vorläufig festgenommen und ins Polizeigewahrsam gebracht.

Foto: Depositphotos

Preußisch Oldendorf (ost)

Dank einer Zeugenaussage konnte die Polizei am Freitagabend drei Personen bei einem Einbruch in ein Wohnhaus auf frischer Tat ertappen.

Vorher wurde der Polizei um 21.50 Uhr gemeldet, dass sich drei Personen in dem Gebäude an der Bremer Straße mit einem angrenzenden Schrottplatz aufhalten würden. Daraufhin rückten die Beamten mit mehreren Einsatzkräften – darunter eine Streifenwagenbesatzung aus Niedersachsen sowie ein Diensthundführer – aus und umstellten das Grundstück. Kurz darauf kam ein junger Erwachsener aus dem Haus. Als die Beamten drohten, das Gebäude mit einem Diensthund zu durchsuchen, ergaben sich auch die beiden anderen Personen.

Die jungen Männer im Alter von 18 bis 20 Jahren aus dem Landkreis Osnabrück wurden daraufhin von den Polizisten vorläufig festgenommen und ins Polizeigewahrsam nach Minden gebracht. Ein Auto wurde zur Beweissicherung beschlagnahmt. Aufgrund fehlender Haftgründe wurden die drei Personen nach einer Nacht im Polizeigewahrsam am Samstag wieder freigelassen.

Bereits in der Nacht zu Freitag gab es einen Einbruch in das genannte Gebäude. Dabei wurde unter anderem Bargeld gestohlen. Nach aktuellen Erkenntnissen steht das verdächtige Trio auch im Mittelpunkt der laufenden Ermittlungen für diese Tat.

Quelle: Presseportal

Einbruchstatistiken in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023

Die Einbruchsrate in Nordrhein-Westfalen stieg zwischen 2022 und 2023 von 23528 auf 27061 Fälle an. Im Jahr 2023 wurden 3616 Fälle gelöst, während es 3385 im Jahr 2022 waren. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 2789 auf 3069, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 2344 auf 2614 und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 445 auf 455 stieg. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 1196 auf 1451. Im Vergleich zu der Region in Deutschland mit den meisten Einbruchsfällen im Jahr 2023, Nordrhein-Westfalen mit 27061, zeigt sich, dass die Einbruchsraten in Nordrhein-Westfalen weiterhin hoch sind.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 23.528 27.061
Anzahl der aufgeklärten Fälle 3.385 3.616
Anzahl der Verdächtigen 2.789 3.069
Anzahl der männlichen Verdächtigen 2.344 2.614
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 445 455
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 1.196 1.451

Quelle: Bundeskriminalamt

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023

Die Mordraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 380 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 470 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 357 auf 443. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 518 auf 671, wobei der Großteil männliche Verdächtige waren. Im Jahr 2023 wurden 310 nicht-deutsche Verdächtige registriert, was im Vergleich zu 206 im Jahr 2022 eine deutliche Zunahme darstellt. Trotz des Anstiegs bleibt Nordrhein-Westfalen nicht die Region mit den meisten Mordfällen in Deutschland im Jahr 2023, da in einer anderen Region 470 Fälle registriert wurden.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 380 470
Anzahl der aufgeklärten Fälle 357 443
Anzahl der Verdächtigen 518 671
Anzahl der männlichen Verdächtigen 458 596
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 60 75
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 206 310

Quelle: Bundeskriminalamt

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