Die Polizei bittet umsichtiges Verhalten im Straßenverkehr, besonders bei 2.200 Schulanfängern. Eltern sollten auf sicheres Aussteigen achten.
Oberhausen: Schulstart – die Kinder sind los!

Oberhausen (ost)
Nach den Sommerferien sind jetzt wieder mehr Schulkinder auf den Straßen – darunter etwa 2.200 i-Dötzchen!
Die Polizei bittet alle Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer, besonders vorsichtig zu fahren und auf die Schülerinnen und Schüler zu achten. Kinder können aufgrund ihres Alters verschiedene Verkehrssituationen nicht richtig einschätzen und unerwartet reagieren.
Eltern, die ihre Kinder mit dem Auto zur Schule bringen, sollten darauf achten, die vorgesehenen Haltebereiche zu nutzen und sicherzustellen, dass die Kinder auf der Gehwegseite aussteigen. Die Kinder müssen entsprechend ihres Alters und ihrer Größe sitzen und angeschnallt sein.
Kinder, die zu Fuß oder mit dem Bus zur Schule gehen, sollten ihren Schulweg frühzeitig und in Ruhe antreten. Stress und Hektik können zu gefährlichen Situationen führen. Üben Sie auch den Weg mit Ihrem Kind und achten Sie darauf, im Straßenverkehr ein gutes Vorbild zu sein.
Die Polizei legt einen besonderen Fokus auf die Sicherheit von Kindern im Verkehr. Es wird zusätzliche Geschwindigkeitskontrollen in der Nähe von Kindergärten und Schulen geben. Außerdem werden die Halteverbotszonen an Schulen verstärkt überwacht und die Verwendung von Kindersitzen sowie das richtige Anschnallen kontrolliert. Zusätzliche Polizeikräfte werden an Schulen präsent sein, um besonders stark frequentierte oder gefährliche Überquerungsstellen im Auge zu behalten.
Damit alle Kinder sicher und gesund zur Schule und nach Hause kommen! #Leben
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023
Die Verkehrsunfallstatistik für Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 zeigt insgesamt 637.365 Unfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% der Gesamtzahl entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792, was 87,36% der Gesamtzahl entspricht. Innerorts gab es 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 Unfälle (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 Unfälle (1,08%). Insgesamt gab es 450 Getötete, 11.172 Schwerverletzte und 68.000 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 637.365 |
| Unfälle mit Personenschaden | 63.250 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 13.559 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 3.764 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 556.792 |
| Ortslage – innerorts | 55.296 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 17.437 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 6.889 |
| Getötete | 450 |
| Schwerverletzte | 11.172 |
| Leichtverletzte | 68.000 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








