Beamte finden Kokain, Bargeld, Luxusuhr und Jagdmesser bei 16-jährigem Verdächtigen in Köln-Ostheim.
Ostheim: Polizei durchsucht Wohnung von jugendlichem Drogendealer

Köln (ost)
Die Polizei Köln hat am Donnerstagnachmittag (22. Januar) die elterliche Wohnung sowie Kellerräume eines verdächtigen Drogenhändlers (16) in Köln-Ostheim durchsucht. Während der Durchsuchung wurden Kokain, mehrere tausend Euro Bargeld und eine teure Luxusuhr von den Beamten sichergestellt.
Früher am Tag, gegen 14.30 Uhr, bemerkten die Polizisten den auffällig nervösen Jugendlichen und sprachen ihn auf der Frankfurter Straße in Ostheim an. Bei der Durchsuchung seiner Kleidung fanden die Beamten verkaufsfertiges Kokain, Cannabis und eine große Menge Bargeld. Außerdem hatte der 16-Jährige ein Jagdmesser mit einer etwa 20 cm langen Klinge am Oberschenkel befestigt.
Ein Richter ordnete daraufhin die Durchsuchung der Wohnung an. Die weiteren Ermittlungen werden vom zuständigen Kommissariat für jugendliche Intensivtäter durchgeführt. (bg/al)
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Drogenraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 leicht an. Im Jahr 2022 wurden 70.510 Fälle von Drogenkriminalität registriert, während es im Jahr 2023 bereits 73.917 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 63.352 im Jahr 2022 auf 65.532 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 56.367 auf 57.879, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 49.610 auf 51.099 stieg und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 6.757 auf 6.780. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 16.655 auf 18.722. Im Vergleich zu anderen Regionen in Deutschland hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die meisten aufgezeichneten Drogenfälle mit 73.917 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 70.510 | 73.917 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 63.352 | 65.532 |
| Anzahl der Verdächtigen | 56.367 | 57.879 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 49.610 | 51.099 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 6.757 | 6.780 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 16.655 | 18.722 |
Quelle: Bundeskriminalamt








