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Paderborn: Schwerer Unfall mit E-Scooter-Fahrerin

Eine junge Frau wurde bei einem Unfall zwischen einem Auto und einem E-Scooter schwer verletzt. Die Polizei warnt vor unsicherem Umgang mit E-Scootern und empfiehlt das Tragen eines Fahrradhelms.

Foto: Depositphotos

Paderborn (ost)

Am Dienstag, den 02. Dezember, ereignete sich gegen 15.10 Uhr an der Kreuzung Hedwig-Dransfeld-Straße und Lise-Meitner-Straße in Paderborn ein Unfall zwischen einem Autofahrer und einer jungen Frau, die mit ihrem E-Scooter unterwegs war. Die Frau wurde bei dem Unfall schwer verletzt.

Am Nachmittag fuhr ein 68-jähriger Fiat Lancia-Fahrer auf der Lise-Meitner-Straße in Paderborn in Richtung Paderborner Straße. Zur gleichen Zeit bog eine 22-jährige Frau mit ihrem E-Scooter in die Kreuzung ein und plante, nach rechts abzubiegen. Es kam zu einer Kollision, bei der sich die junge Frau schwere Verletzungen zuzog. Eine Zeugin leistete Erste Hilfe, bevor die Frau schwer verletzt ins Paderborner Krankenhaus gebracht wurde. Der Autofahrer blieb unverletzt. Es entstand ein Sachschaden von 2.500 Euro.

Die E-Scooter-Fahrerin trug keinen Helm. Im Rahmen der Landeskampagne #LEBEN wird dazu aufgerufen, einen Fahrradhelm zu tragen, der zwar keine Unfälle verhindern kann, aber schwere Kopfverletzungen vermeiden hilft. Unter dem Motto „Musste nicht, sollteste aber!“ hat die Polizei in Paderborn eine umfassende Kampagne gestartet. Weitere Informationen finden Sie im Internet unter: https://paderborn.polizei.nrw/artikel/musste-nicht-sollteste-aber-paderborner-polizei-betont-den-fahrradhelm

Die Polizei Paderborn hat festgestellt, dass es immer wieder Unsicherheiten und Fehlverhalten im Umgang mit E-Scootern gibt. Aus diesem Grund wurde auf ihrer Website eine Informationsseite zum sicheren Umgang mit E-Scootern eingerichtet: https://paderborn.polizei.nrw/artikel/sicher-unterwegs-mit-dem-e-scooter

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% aller Unfälle ausmacht. Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792 Fälle, was 87,36% aller Unfälle entspricht. Innerorts gab es 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 Unfälle (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 Unfälle (1,08%). Die Anzahl der Getöteten betrug 450, die Schwerverletzten 11.172 und die Leichtverletzten 68.000.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 637.365
Unfälle mit Personenschaden 63.250
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 13.559
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 3.764
Übrige Sachschadensunfälle 556.792
Ortslage – innerorts 55.296
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 17.437
Ortslage – auf Autobahnen 6.889
Getötete 450
Schwerverletzte 11.172
Leichtverletzte 68.000

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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