Mobiles Menü schließen
Startseite Schlagzeilen

Person betritt Gleisbereich: Bundespolizei greift im Dortmunder Hauptbahnhof ein

Ein Mann löste eine Notbremsung aus, als er Steine auf Gleisen hob. Bundespolizei nahm ihn fest und leitete Ermittlungsverfahren ein.

Foto: unsplash

Dortmund (ost)

Ein obdachloser Mann verursachte spät abends im Dortmunder Hauptbahnhof eine gefährliche Störung des Bahnverkehrs. Ein einfahrender Zug musste eine Notbremsung durchführen.

Am 3. Januar gegen 23:10 Uhr kam es am Bahnsteig zu Gleis 8 im Dortmunder Hauptbahnhof zu einem verbalen Konflikt zwischen einem 34-jährigen Mann und einem Angestellten der Deutschen Bahn. Der deutsche Staatsbürger sprach dann den Reisenden an und bat um eine Flasche, um sie auf den Bahnmitarbeiter zu werfen. Als er keine Flasche bekam, begab sich der Mann in den Gleisbereich und sammelte dort Steine auf.

Ein einfahrender Regionalexpress (RE 1) leitete aufgrund der Person im Gleis eine Notbremsung ein und kam kurz vor dem Mann zum Stehen. Dabei wurde niemand verletzt.

Kurz darauf nahmen Einsatzkräfte der Bundespolizei den Mann fest und brachten ihn zur Wache. Ein Atemalkoholtest ergab dort einen Wert von etwa 2,4 Promille. Zudem ordnete das Landgericht Dortmund die Suche nach dem bereits polizeibekannten Mann an.

Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde der Verdächtige freigelassen. Die Einsatzkräfte leiteten ein Ermittlungsverfahren gegen ihn wegen gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr ein und erstellten einen Bericht für das Gericht.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% aller Unfälle entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% aller Unfälle ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792 Fälle, was 87,36% aller Unfälle entspricht. Innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 Unfälle (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 Unfälle (1,08%). Die Anzahl der Getöteten betrug 450, die Schwerverletzten 11.172 und die Leichtverletzten 68.000.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 637.365
Unfälle mit Personenschaden 63.250
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 13.559
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 3.764
Übrige Sachschadensunfälle 556.792
Ortslage – innerorts 55.296
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 17.437
Ortslage – auf Autobahnen 6.889
Getötete 450
Schwerverletzte 11.172
Leichtverletzte 68.000

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

Karte für diesen Artikel

nf24