Ein betrunkener Fahrer verursachte einen Unfall nach einer Polizeikontrolle, bei der eine Blutprobe entnommen wurde.
Petershagen: Autounfall nach Polizeikontrolle

Minden (ost)
Bei einer Verkehrskontrolle verursachte ein scheinbar betrunkener Petershäger am Dienstagnachmittag einen Unfall mit seinem Wagen. Der Fahrer wurde zur Entnahme einer Blutprobe gebracht.
Die Polizei wurde gegen 14:45 Uhr über einen auffällig fahrenden Toyota informiert, der auf der Marienstraße in Richtung Petershagen in Schlangenlinien unterwegs war. Die Beamten stoppten den Fahrer in der Nähe des Nordfriedhofs und versuchten, ihn zu überprüfen. Dabei fuhr der 58-jährige Mann aus bisher unbekannten Gründen plötzlich vorwärts und beschädigte einen am Straßenrand geparkten Land Rover.
Bei der folgenden Kontrolle stellten die Beamten fest, dass der Mann erheblich betrunken war. Ein durchgeführter Atemalkoholtest bestätigte den Verdacht, daher wurde ihm eine Blutprobe in der Wache Minden entnommen.
Die Polizisten dokumentierten den Verkehrsunfall und nahmen den Führerschein und die Autoschlüssel des Petershägers in Verwahrung. Gegen ihn wird nun eine Strafanzeige erstattet.
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Drogenraten in Nordrhein-Westfalen stiegen von 2022 auf 2023 leicht an. Im Jahr 2022 wurden 70.510 Fälle von Drogenkriminalität registriert, während es im Jahr 2023 bereits 73.917 Fälle waren. Obwohl die Anzahl der aufgeklärten Fälle ebenfalls zunahm, blieb die Anzahl der Verdächtigen relativ konstant. Im Jahr 2023 wurden insgesamt 57.879 Verdächtige erfasst, darunter 51.099 Männer und 6.780 Frauen. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 16.655 im Jahr 2022 auf 18.722 im Jahr 2023. Trotz des Anstiegs in Nordrhein-Westfalen bleibt die Region mit den meisten Drogenfällen in Deutschland im Jahr 2023, mit insgesamt 73.917 registrierten Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 70.510 | 73.917 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 63.352 | 65.532 |
| Anzahl der Verdächtigen | 56.367 | 57.879 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 49.610 | 51.099 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 6.757 | 6.780 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 16.655 | 18.722 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% entspricht. 3.764 Unfälle wurden unter dem Einfluss berauschender Mittel verursacht, was 0,59% aller Unfälle ausmacht. Die restlichen Unfälle waren Übrige Sachschadensunfälle, insgesamt 556.792 Fälle (87,36%). Innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 Unfälle (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 Unfälle (1,08%). Insgesamt gab es 450 Getötete, 11.172 Schwerverletzte und 68.000 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 637.365 |
| Unfälle mit Personenschaden | 63.250 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 13.559 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 3.764 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 556.792 |
| Ortslage – innerorts | 55.296 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 17.437 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 6.889 |
| Getötete | 450 |
| Schwerverletzte | 11.172 |
| Leichtverletzte | 68.000 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








