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Polizei untersucht Fall „Debbie Sassen“, Ermittlungen in Düsseldorf dauern an

Knapp 30 Jahre nach dem Verschwinden von Deborah Sassen werden weitere Ermittlungsansätze verfolgt. Objekte durchsucht, Beweismittel gesichert, Ermittlungen laufen weiter.

Foto: unsplash

Düsseldorf (ost)

Gemeinsame Bekanntmachung von der Staatsanwaltschaft Düsseldorf und der Polizei Düsseldorf

Polizei verfolgt weitere Ermittlungsansätze im Fall „Debbie Sassen“ – Verschiedene Objekte in Düsseldorf durchsucht – Mögliche Beweismittel sichergestellt – Ermittlungen laufen weiter

Unsere Bekanntmachung vom 12. Februar 2025

https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/13248/5969081

Nach fast 30 Jahren seit dem Verschwinden der damals achtjährigen Deborah Sassen bleiben die Ermittler der Mordkommission und der Staatsanwaltschaft entschlossen, den Fall aufzuklären.

Intensive polizeiliche Maßnahmen haben zu neuen Ermittlungsansätzen in dem ungelösten Kriminalfall geführt.

Am gestrigen Montag (26. Januar) und heute durchsuchten Beamte der Mordkommission mit Unterstützung der Bereitschaftspolizei und Spezialisten des BKA mehrere Gebäude und Wohnungen in Düsseldorf und sicherten mögliche Beweismittel. Die Auswertung der Beweisstücke und die fortlaufenden Ermittlungen dauern an.

Die Kriminalpolizei bittet die Bevölkerung trotz der neuen Ermittlungsansätze weiterhin um Unterstützung. Personen, die Hinweise geben können, werden gebeten, sich an das Kriminalkommissariat 11 unter der Telefonnummer 0211 870 0 zu wenden.

Anfragen von Medien sind an die Staatsanwaltschaft Düsseldorf zu richten.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023

Die Mordraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 380 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 470 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 357 auf 443. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 518 auf 671, wobei der Anteil männlicher Verdächtiger mit 596 höher war als der weiblicher Verdächtiger mit 75. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg ebenfalls von 206 auf 310. Im Vergleich dazu war Nordrhein-Westfalen die Region mit den meisten Mordfällen in Deutschland im Jahr 2023, mit insgesamt 470 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 380 470
Anzahl der aufgeklärten Fälle 357 443
Anzahl der Verdächtigen 518 671
Anzahl der männlichen Verdächtigen 458 596
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 60 75
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 206 310

Quelle: Bundeskriminalamt

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