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Raub in Bochum-Weitmar, Polizei sucht Zeugen

Am Dienstagabend gab es in Bochum-Weitmar einen versuchten Straßenraub. Ein 17-jähriger Bochumer wurde angegriffen und die Täter flüchteten ohne Beute.

Foto: Depositphotos

Bochum (ost)

Am Abend des 23. Dezember ereignete sich in Bochum-Weitmar ein versuchter Straßenraub. Die Kriminalpolizei untersucht den Vorfall und bittet um Informationen.

Nach bisherigen Erkenntnissen stand ein 17-jähriger Bochumer gegen 22.30 Uhr an der Bushaltestelle „Weitmar Mitte“ in der Blumenfeldstraße 4, als sich ihm zwei bis drei Personen näherten. Einer der Personen forderte den Jugendlichen auf, seine Taschen zu leeren und schlug ihm dann mehrmals gegen den Kopf, woraufhin er zu Boden fiel. Die Täter flüchteten daraufhin ohne Beute in Richtung Bochum-Mitte.

Der Angreifer des 17-Jährigen wird wie folgt beschrieben:

Die Suche in der Umgebung durch die Polizeibeamten verlief ergebnislos.

Das zuständige Kriminalkommissariat hat die Ermittlungen aufgenommen und nimmt unter der Telefonnummer 0234 909-8405 oder -4441 (Kriminalwache) Hinweise von Zeugen entgegen.

Quelle: Presseportal

Raubstatistiken in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023

Die Raubüberfallraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 11.270 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 12.625 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 6.473 auf 7.478. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 8.073 auf 9.103, wobei die meisten davon männlich waren. Im Jahr 2023 gab es 8.213 männliche Verdächtige und 890 weibliche Verdächtige. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 3.590 im Jahr 2022 auf 4.163 im Jahr 2023. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen die höchste Anzahl von Raubüberfällen in Deutschland im Jahr 2023 mit 12.625 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 11.270 12.625
Anzahl der aufgeklärten Fälle 6.473 7.478
Anzahl der Verdächtigen 8.073 9.103
Anzahl der männlichen Verdächtigen 7.238 8.213
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 835 890
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 3.590 4.163

Quelle: Bundeskriminalamt

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023

Die Mordraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 380 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 470 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 357 auf 443. Die Anzahl der Verdächtigen stieg ebenfalls von 518 auf 671. Davon waren 458 männlich, 60 weiblich und 206 nicht-deutsche Verdächtige im Jahr 2022. Im Jahr 2023 stieg die Anzahl der männlichen Verdächtigen auf 596, die weiblichen Verdächtigen auf 75 und die nicht-deutschen Verdächtigen auf 310. Im Vergleich zu anderen Regionen in Deutschland, die im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Mordfällen verzeichneten – 470 – ist Nordrhein-Westfalen ebenfalls betroffen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 380 470
Anzahl der aufgeklärten Fälle 357 443
Anzahl der Verdächtigen 518 671
Anzahl der männlichen Verdächtigen 458 596
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 60 75
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 206 310

Quelle: Bundeskriminalamt

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