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Raubdelikte am Wochenende: Kriminalpolizei ermittelt

Am Wochenende kam es zu drei Raubdelikten in Aachen und Eschweiler. Tatverdächtige wurden gefunden und die Kriminalpolizei ermittelt.

Foto: Depositphotos

StädteRegion Aachen (ost)

Am Wochenende gab es in Aachen und Eschweiler drei Raubüberfälle. Zwei Verdächtige wurden in der Nähe des Tatorts festgenommen. Die Kriminalpolizei ermittelt jetzt.

Eschweiler: Am Freitag (02.01.2026) überfielen zwei unbekannte Männer einen Massage-Salon in der Dürener Straße. Gegen 18:50 Uhr drangen die Täter gewaltsam in das Geschäft ein und forderten eine Mitarbeiterin auf, Geld herauszugeben. Dabei zogen sie mehrmals an ihren Haaren und verletzten sie leicht. Anschließend flüchteten sie mit der Beute in unbekannte Richtung.

Aachen: Am Freitag (02.01.2026) wurde eine 54-jährige Frau aus Aachen Opfer eines Raubüberfalls. Gegen 21:30 Uhr wurde die Frau im Wäschekeller eines Mehrfamilienhauses am Boxgraben von zwei Männern angegriffen. Sie wurde geschlagen, fiel zu Boden und wurde von einem der Männer gewürgt und getreten. Dann raubten sie ihr Geld und flohen unerkannt. Die Frau schaffte es, in ihre Wohnung zu flüchten. Von dort aus rief sie einen Bekannten an, der einen Krankenwagen alarmierte. Die schwer verletzte Frau wurde ins Krankenhaus gebracht.

Aachen: Am Sonntag (04.01.2026) wurde ein 22-jähriger Mann aus Aachen von zwei Jugendlichen im Bereich Löhergraben überfallen. Die Täter griffen den Mann von hinten an, warfen ihn zu Boden und verletzten ihn mit Schlägen ins Gesicht. Nach dem Angriff forderten sie die Herausgabe seiner Wertsachen und flüchteten mit der Beute. Im Zuge der sofortigen Fahndungsmaßnahmen wurden ein 17-jähriger und ein 16-jähriger aus der StädteRegion Aachen von Polizeikräften angetroffen und kontrolliert. Das zuständige Kriminalkommissariat der Polizei Aachen geht derzeit davon aus, dass es sich bei den beiden Jugendlichen um die Täter des Raubüberfalls im „Löhergraben“ handelt und hat weitere Ermittlungen gegen sie eingeleitet. (gw)

Quelle: Presseportal

Raubstatistiken in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023

Die Räuberieraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 11270 Fälle von Raubüberfällen registriert, während es im Jahr 2023 bereits 12625 Fälle waren. Im Vergleich dazu war Nordrhein-Westfalen die Region mit den meisten gemeldeten Raubfällen in Deutschland im Jahr 2023 – insgesamt 12625 Fälle. Im Jahr 2022 wurden 6473 Fälle gelöst, während es im Jahr 2023 7478 gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen stieg ebenfalls von 8073 im Jahr 2022 auf 9103 im Jahr 2023. Darunter waren 7238 männliche Verdächtige und 835 weibliche Verdächtige im Jahr 2022, während es im Jahr 2023 8213 männliche und 890 weibliche Verdächtige gab. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 3590 im Jahr 2022 auf 4163 im Jahr 2023.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 11.270 12.625
Anzahl der aufgeklärten Fälle 6.473 7.478
Anzahl der Verdächtigen 8.073 9.103
Anzahl der männlichen Verdächtigen 7.238 8.213
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 835 890
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 3.590 4.163

Quelle: Bundeskriminalamt

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023

Die Mordraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 380 Fälle registriert, wobei 357 Fälle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen belief sich auf 518, darunter 458 Männer, 60 Frauen und 206 Nicht-Deutsche. Im Jahr 2023 stieg die Anzahl der Mordfälle auf 470, wobei 443 Fälle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen erhöhte sich auf 671, darunter 596 Männer, 75 Frauen und 310 Nicht-Deutsche. Im Vergleich zu der Region mit den meisten Mordfällen in Deutschland im Jahr 2023 – 470 Fälle – zeigt sich, dass Nordrhein-Westfalen eine besorgniserregende Zunahme an Mordfällen verzeichnete.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 380 470
Anzahl der aufgeklärten Fälle 357 443
Anzahl der Verdächtigen 518 671
Anzahl der männlichen Verdächtigen 458 596
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 60 75
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 206 310

Quelle: Bundeskriminalamt

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