Mobiles Menü schließen
Startseite Schlagzeilen

Rheda-Wiedenbrück: Aggressiver Audifahrer auf der Flucht vor Ermittlern

Ein Audifahrer schlug mit einem Baseballschläger auf zwei Unfallwagen ein, nachdem er eine Unfallflucht begangen hatte. Die Ermittler suchen den silbernen Audi A6 Kombi mit zwei Männern mit südländischem Erscheinungsbild.

Foto: unsplash

Bielefeld (ost)

SI / Bielefeld / Mitte – Die Ermittler des Verkehrskommissariats 1 suchen nach einem Fahrer eines Audis, der am Sonntag, dem 21.12.2025, angeblich an der Herforder Straße Fahrerflucht begangen haben soll. Es wird berichtet, dass ein Unfallbeteiligter zuvor mit einem Schläger auf den Audi und ein anderes Fahrzeug eingeschlagen haben soll.

Ein 35-jähriger Mann aus Rheda-Wiedenbrück rief am Sonntagabend über den Notruf die Polizei an und meldete eine Fahrerflucht auf dem Parkplatz eines Fitnessstudios an der Herforder Straße, gegenüber der Einmündung zur Straße Am Lehmstich.

Vor Ort erklärte er den Polizeibeamten, dass er um 20:00 Uhr mit seinem Mercedes C-Klasse auf den Parkplatz gefahren sei. Ein Audifahrer wollte gleichzeitig das Gelände verlassen. Dabei berührte er seitlich den Mercedes, setzte jedoch seine Fahrt fort, ohne sich um den entstandenen Schaden zu kümmern.

Kurz darauf meldete sich ein 23-jähriger Bielefelder bei der Polizei und erzählte eine andere Version des Unfalls. Er befand sich mit seinem 3er BMW hinter dem Audi und bemerkte den seitlichen Zusammenstoß der Fahrzeuge. Der Audifahrer fuhr daraufhin zurück und stieß auch mit seinem BMW zusammen.

Der Mercedesfahrer stieg aus und schlug mit einem Schläger auf die beiden Fahrzeuge ein. Beide Fahrer flüchteten dann vor dem aggressiven Mann.

Um den Unfallhergang zu klären, suchen die Ermittler des Verkehrskommissariats 1 den Audifahrer. Es handelte sich angeblich um einen silbernen Audi A6 Kombi. Im Auto saßen insgesamt zwei Männer. Sie hatten ein südländisches Aussehen, waren kräftig gebaut, hatten kurze schwarze Haare und Vollbärte.

Der Audifahrer und mögliche Zeugen werden gebeten, sich unter der 0521/545-0 beim Verkehrskommissariat 1 zu melden.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% aller Unfälle ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792 Fälle, was 87,36% aller Unfälle entspricht. Innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 Unfälle (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 Unfälle (1,08%). Insgesamt gab es 450 Getötete, 11.172 Schwerverletzte und 68.000 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 637.365
Unfälle mit Personenschaden 63.250
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 13.559
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 3.764
Übrige Sachschadensunfälle 556.792
Ortslage – innerorts 55.296
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 17.437
Ortslage – auf Autobahnen 6.889
Getötete 450
Schwerverletzte 11.172
Leichtverletzte 68.000

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

Karte für diesen Artikel

nf24