Die Polizei sucht Zeugen für einen Vorfall, bei dem zwei Unbekannte sich als Polizeibeamte ausgaben und nach angeblichem Falschgeld fragten. Der Geschädigte wurde misstrauisch und verweigerte den Zugang zu seiner Wohnung.
Rhein-Erft-Kreis: Falsche Polizeibeamte in Brühl

Brühl (ost)
Ermittler suchen Augenzeugen
Die Polizei Rhein-Erft-Kreis sucht nach zwei ungefähr 30-jährigen und ungepflegt aussehenden Unbekannten, die am Dienstagmorgen (2. Dezember) in Brühl einen älteren Mann nach angeblichem Falschgeld gefragt haben sollen. Beide trugen Hüte, schwarze Jacken und schwarze Turnschuhe. Einer der Männer mit Schnurrbart soll etwa 180 Zentimeter groß gewesen sein, der andere etwa 170 Zentimeter. Beide hatten einen kleinen „Polizei“-Schriftzug an ihrer Kleidung.
Die Ermittler des Kriminalkommissariats 12 haben die Untersuchungen aufgenommen und suchen nach Zeugen. Hinweise werden telefonisch unter 02271 81-0 oder per E-Mail an poststelle.rhein-erft-kreis@polizei.nrw.de entgegengenommen.
Nach ersten Informationen klingelten die beiden Unbekannten kurz vor 9 Uhr bei dem Opfer in der Cäcilienstraße. Sie gaben sich als Polizisten aus und forderten angebliches Falschgeld zur Überprüfung, das der ältere Herr angeblich von seiner Bank erhalten hatte. Aufgrund des Aussehens der Verdächtigen und der Gründe für die Überprüfung wurde das Opfer misstrauisch und verweigerte beiden den Zugang zu seiner Wohnung. Kurz darauf verließen sie das Haus ohne Beute und gingen in Richtung Schildgesstraße davon.
Die alarmierten Polizisten leiteten sofort eine Fahndung ein und erstatteten Anzeige. (rs)
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Mordraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 380 Fälle von Mord registriert, wobei 357 Fälle aufgeklärt wurden. Es gab insgesamt 518 Verdächtige, darunter 458 Männer und 60 Frauen. 206 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Jahr 2023 stieg die Zahl der Mordfälle auf 470, wobei 443 Fälle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen erhöhte sich auf 671, wobei 596 Männer, 75 Frauen und 310 nicht-deutsche Verdächtige erfasst wurden. Im Vergleich zu der Region in Deutschland mit den meisten Mordfällen im Jahr 2023 – 470 – zeigt sich, dass Nordrhein-Westfalen eine ähnlich hohe Anzahl von Mordfällen verzeichnete.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 380 | 470 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 357 | 443 |
| Anzahl der Verdächtigen | 518 | 671 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 458 | 596 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 60 | 75 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 206 | 310 |
Quelle: Bundeskriminalamt








