Polizei sucht Unbekannte nach Einbrüchen in Hürth, Pulheim und Frechen. Zeugen gesucht! Melden Sie sich telefonisch oder per E-Mail.
Rhein-Erft-Kreis: Zeugensuche nach drei Einbrüchen

Hürth, Pulheim und Frechen (ost)
Beamte entdecken Hebelmarken in drei Fällen
Nach drei Einbrüchen am Samstag (20. Dezember) in Hürth, Pulheim und Frechen sucht die Polizei Rhein-Erft-Kreis nach mehreren Unbekannten.
Die Polizisten des Kriminalkommissariats 13 haben in drei Fällen mit den Ermittlungen begonnen und bitten um Zeugenaussagen. Hinweise zu den Tätern oder verdächtigen Beobachtungen zur Tatzeit können die Ermittler telefonisch unter 02271 81-0 oder per E-Mail an poststelle.rhein-erft-kreis@polizei.nrw.de entgegennehmen.
In Hürth-Efferen rief eine Zeugin gegen 11 Uhr die Polizei. Kurz zuvor hatte sie Geräusche aus einer Wohnung in der Beseler Straße gehört. Dann sah sie zwei Männer das Gebäude verlassen. Einer trug eine Sporttasche und der andere einen Karton. Als die Zeugin die Männer ansprach, liefen sie in Richtung Kochstraße davon. Dabei ließen sie die Sporttasche zurück. In der Wohnung war ein Schrank offen und die Polizisten stellten Hebelmarken an der Wohnungstür fest.
Am Samstagabend gab es einen Einbruch in Pulheim-Stommeln. Eine Zeugin war gegen 18.40 Uhr in der Straße „Im Schildchen“ spazieren und sah einen Mann auf der Fensterbank eines Hauses. Als der Unbekannte die Zeugin bemerkte, kletterte ein weiterer Mann aus dem Haus. Beide flüchteten in Richtung Venloer Straße. Die Täter waren zwischen 20 und 25 Jahren alt. Sie sollen zur Tatzeit schwarz gekleidet und schwarze Mützen sowie weiße Turnschuhe getragen haben. Nach einer sofortigen Fahndung stellten die hinzugerufenen Polizisten auch hier Hebelmarken an der Eingangstür fest.
Gegen 19 Uhr rief eine Geschädigte in Frechen die Polizei. Als sie gerade die Tür ihrer Wohnung in der Straße „Im Klarenpesch“ öffnete, wurde ein Fenster in der Wohnung zugeschlagen. Als sie nach draußen schaute, sah sie, wie ein dunkel gekleideter Mann zu einem dunklen Kleinwagen lief. Der Unbekannte stieg auf der Beifahrerseite ein und ein mutmaßlicher Komplize fuhr sofort los. In der Wohnung wurden Schubladen durchsucht. Erneut stellten die Beamten Hebelmarken an einem Fenster fest.
In allen drei Fällen dokumentierten Polizisten die Spuren am Tatort und erstatteten jeweils eine Strafanzeige. (jus)
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Mordraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 380 Fälle von Mord aufgezeichnet, während es im Jahr 2023 bereits 470 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 357 auf 443. Die Anzahl der Verdächtigen erhöhte sich von 518 auf 671, wobei die meisten Verdächtigen männlich waren. Im Jahr 2023 gab es 596 männliche Verdächtige und 75 weibliche Verdächtige. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg ebenfalls von 206 auf 310. Im Vergleich dazu hatte die Region mit den meisten aufgezeichneten Mordfällen in Deutschland im Jahr 2023 insgesamt 470 Fälle.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 380 | 470 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 357 | 443 |
| Anzahl der Verdächtigen | 518 | 671 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 458 | 596 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 60 | 75 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 206 | 310 |
Quelle: Bundeskriminalamt








