Die Ermittler des Verkehrskommissariats 2 suchen Hinweise zum blauen Opel Corsa, der auf der Locher Straße verunfallte. Zeugen werden gebeten, sich bei der Polizei zu melden.
Rheinbach: Verkehrskommissariat ermittelt nach Unfallflucht

Rheinbach (ost)
Nach einem Hit-and-Run-Unfall am frühen Mittwochmorgen (21.01.2026) bitten die Ermittler des Verkehrskommissariats 2 der Bonner Polizei um Informationen zum Verursacher des Unfalls. Etwa um 05:30 Uhr entdeckte ein Zeuge auf der Locher Straße/L 210 einen beschädigten blauen Opel Corsa und informierte die Polizei. Es waren keine Insassen mehr im Fahrzeug. Anhand der Spuren am Unfallort konnte rekonstruiert werden, dass das Fahrzeug von Loch kommend die L 210 in Richtung Kurtenberg befuhr, in einer Rechtskurve nach links von der Straße abkam und dort mit der Leitplanke der Gegenfahrbahn kollidierte. Bei der Untersuchung des Fahrzeugs, an dem beide Kennzeichen fehlten, entdeckten Polizeibeamte Blutspuren im Inneren. Trotz umfangreicher Suchmaßnahmen, an denen auch ein Polizeihubschrauber und Suchhunde beteiligt waren, konnten keine verletzten Insassen gefunden werden. Auch erste Untersuchungen in Krankenhäusern und möglichen Adressen des Fahrzeughalters führten nicht zur Identifizierung des Fahrers. Die Ermittler für Unfallflucht des Verkehrskommissariats 2 der Bonner Polizei haben den Fall übernommen und bitten um Hinweise zur Identität des flüchtigen Fahrers. Personen, die Informationen dazu oder zum Unfallhergang haben, werden gebeten, sich unter der Rufnummer 0228 15-0 oder per E-Mail an vk2.bonn@polizei.nrw.de zu melden.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Unfälle aus, was 2,13% aller Unfälle entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel waren mit 3.764 Fällen (0,59%) vertreten. Die meisten Unfälle (87,36%) waren übrige Sachschadensunfälle. Innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 Unfälle (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 Unfälle (1,08%). Die Anzahl der Getöteten betrug 450, Schwerverletzte 11.172 und Leichtverletzte 68.000.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 637.365 |
| Unfälle mit Personenschaden | 63.250 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 13.559 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 3.764 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 556.792 |
| Ortslage – innerorts | 55.296 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 17.437 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 6.889 |
| Getötete | 450 |
| Schwerverletzte | 11.172 |
| Leichtverletzte | 68.000 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








