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Ruhiger Jahreswechsel bei Feuerwehr Minden

Trotz einiger Einsätze verlief der Jahreswechsel 2025/2026 ruhig. Keine direkten Angriffe auf Einsatzkräfte oder -fahrzeuge, nur geringer Sachschaden.

Löscharbeiten an einem brennenden Altkleidercontainer_Feuerwehr Minden
Foto: Presseportal.de

MINDEN (ost)

Die Feuerwehr Minden konnte trotz einiger Vorfälle im Rettungsdienst und Brandschutz einen vergleichsweise ruhigen Jahreswechsel 2025/2026 verzeichnen. Die Bearbeitung der Einsätze verlief ohne besondere Zwischenfälle oder direkte Angriffe mit Feuerwerkskörpern auf Einsatzkräfte oder Fahrzeuge.

Der Löschzug der Berufsfeuerwehr sowie die Einheiten Dützen und Stadtmitte der Freiwilligen Feuerwehr rückten in der Silvesternacht insgesamt 10 Mal aus. Acht Einsätze betrafen Kleinbrände von Feuerwerksresten, Nachlöscharbeiten an brennenden Mülltonnen sowie einen Vorfall von vermutlich durch Feuerwerkskörper entfachter Vegetation an der Stiftsallee.

Ein größerer Einsatz war erforderlich bei einem Brand eines Altkleidercontainers in der Feldstraße: Um das Feuer effektiv zu bekämpfen, musste das Schloss des Containers zunächst mit einem Trennschleifer geöffnet werden. Der Brand verursachte erheblichen Sachschaden.

In zwei Fällen konnte die Feuerwehr jedoch Schlimmeres verhindern: Eine Silvesterrakete setzte Gegenstände auf einem Balkon im zweiten Stock eines Mehrfamilienhauses in Brand. Später brannte eine Mülltonne an der Hausfassade in Bärenkämpen. Ein Übergreifen auf die Gebäudestruktur wurde jeweils verhindert, so dass nur geringer Sachschaden entstand und die Einsätze schnell beendet waren. Es gab keine Verletzten.

Im Rettungsdienst gab es von 23:00 Uhr am 31.12.25 bis in die frühen Morgenstunden 16 Rettungswagen- und zwei Krankentransport-Einsätze. Dreimal wurde das Notarzteinsatzfahrzeug benötigt. Nur etwa ein Drittel der Einsätze stand im Zusammenhang mit Silvesterfeierlichkeiten. Zum Glück gab es keine Verletzungen durch Feuerwerkskörper.

Die Feuerwehr Minden wünscht allen Bürgerinnen und Bürgern ein sicheres und unfallfreies Jahr 2026.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% aller Unfälle ausmacht. Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792 Fälle, was 87,36% aller Unfälle ausmacht. Innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 Unfälle (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 Unfälle (1,08%). Insgesamt gab es 450 Getötete, 11.172 Schwerverletzte und 68.000 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 637.365
Unfälle mit Personenschaden 63.250
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 13.559
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 3.764
Übrige Sachschadensunfälle 556.792
Ortslage – innerorts 55.296
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 17.437
Ortslage – auf Autobahnen 6.889
Getötete 450
Schwerverletzte 11.172
Leichtverletzte 68.000

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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