Bewaffneter Überfall auf Supermarkt in Amern: Drei Täter erbeuten Geldkassetten und fliehen. Polizei sucht dringend nach Hinweisen.
Schwalmtal-Amern: Bewaffneter Raubüberfall auf Supermarkt

Schwalmtal-Amern (ost)
Am Freitag, gegen 21:10 Uhr, ereignete sich ein bewaffneter Raubüberfall auf einen Supermarkt in der Hauptstraße in Amern. Nach Ladenschluss wurden drei Angestellte von drei unbekannten Tätern draußen überfallen und in den Supermarkt gedrängt. Dort wurden sie gezwungen, den Tresor zu öffnen. Die Räuber steckten die Beute, mehrere Geldkassetten, in mitgebrachte Taschen. Anschließend verließen die drei Männer den Supermarkt in unbekannte Richtung. Ein Mitarbeiter wurde bei dem Überfall leicht verletzt. Die Unbekannten trugen orangefarbene Overalls, hatten ihre Gesichter mit schwarzen Tüchern verhüllt und Kapuzen auf. Sie bedrohten die Angestellten mit einer Machete und einer Schusswaffe. Ob die Schusswaffe echt war, ist unklar. Bei der Fahndung wurden ein Diensthund und ein Hubschrauber eingesetzt, jedoch ohne Erfolg. Haben Sie Informationen zu den Tätern? Bitte kontaktieren Sie die Polizei unter der Rufnummer: 02162/377-0. /jk (56)
Quelle: Presseportal
Raubstatistiken in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Raubüberfallraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 signifikant an. Im Jahr 2022 wurden 11270 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 12625 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 6473 auf 7478. Die Anzahl der Verdächtigen erhöhte sich von 8073 auf 9103, wobei der Großteil männliche Verdächtige waren. Im Jahr 2023 waren 4163 der Verdächtigen nicht-deutscher Herkunft. Im Vergleich dazu war Nordrhein-Westfalen die Region mit den meisten registrierten Raubüberfällen in Deutschland im Jahr 2023 mit insgesamt 12625 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 11.270 | 12.625 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 6.473 | 7.478 |
| Anzahl der Verdächtigen | 8.073 | 9.103 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 7.238 | 8.213 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 835 | 890 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 3.590 | 4.163 |
Quelle: Bundeskriminalamt








