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Schwelm: 16-jähriger flüchtet mit Roller vor Polizei

Keine Fahrerlaubnis und kein Versicherungsschutz. Der Roller wurde sichergestellt und der Jugendliche seinen Erziehungsberechtigten übergeben.

Foto: unsplash

Schwelm (ost)

Ein 16-jähriger aus Breckerfeld versuchte, mit seinem Roller vor der Polizei in verschiedenen Straßen im Schwelmer Stadtgebiet zu fliehen. Am 04.01.2026, gegen 20:30 Uhr, wollten Beamte der Polizei Ennepetal den Roller im Rahmen einer allgemeinen Verkehrskontrolle auf der Victoriastraße anhalten und überprüfen. Trotz mehrerer Anhaltesignale und dem Einsatz von Blaulicht und Martinshorn hielt der Rollerfahrer nicht an. Er fuhr weiter auf der Viktoriastraße in Richtung Carl-vom-Hagen-Straße. Anschließend bog er in die Talstraße ab (Richtung Ennepetal). Schließlich versuchte er, von der Wörther Straße aus durch ein Gebüsch auf die Berliner Straße zu gelangen. Hinter dem Gebüsch befand sich jedoch eine Leitplanke, wodurch seine Fahrt endete. Die Polizeikräfte konnten schnell reagieren und ihn festnehmen. Während der vorherigen Fahrt ignorierte der Breckerfelder das Rotlicht einer Ampel und zwang andere Verkehrsteilnehmer teilweise zu starkem Bremsen, um eine Kollision zu vermeiden.

Bei der Kontrolle stellte sich heraus, dass der Roller nicht versichert war. Das angebrachte Versicherungskennzeichen gehörte zu einem anderen Roller. Darüber hinaus besaß der Breckerfelder keine gültige Fahrerlaubnis. Der Roller (45 km/h) wurde beschlagnahmt. Nach Abschluss aller Maßnahmen wurde der Sechzehnjährige seinen Erziehungsberechtigten übergeben.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023

Im Jahr 2023 gab es insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle in Nordrhein-Westfalen. Von diesen Unfällen hatten 63.250 (9,92%) einen Personenschaden, während 13.559 (2,13%) schwerwiegende Unfälle nur Sachschäden verursachten. 3.764 (0,59%) Unfälle wurden unter dem Einfluss berauschender Mittel verursacht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792 (87,36%). In Bezug auf die Unfallorte ereigneten sich 55.296 (8,68%) innerorts, 17.437 (2,74%) außerorts (ohne Autobahnen) und 6.889 (1,08%) auf Autobahnen. Die Anzahl der Getöteten betrug 450, während 11.172 Personen schwer verletzt und 68.000 leicht verletzt wurden.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 637.365
Unfälle mit Personenschaden 63.250
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 13.559
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 3.764
Übrige Sachschadensunfälle 556.792
Ortslage – innerorts 55.296
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 17.437
Ortslage – auf Autobahnen 6.889
Getötete 450
Schwerverletzte 11.172
Leichtverletzte 68.000

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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