In Troisdorf-Sieglar wurde ein 35-jähriger Taxifahrer in der Nacht zu Mittwoch überfallen. Die Täter entkamen trotz Fahndungsmaßnahmen unerkannt.
Troisdorf: Überfall auf Taxifahrer, Täter erbeuten Bargeld

Troisdorf (ost)
In der Nacht von Dienstag auf Mittwoch (07. Januar) wurde ein 35-jähriger Taxifahrer in Troisdorf-Sieglar Opfer eines Raubüberfalls. Der Mann wurde dabei verletzt.
Um 02:30 Uhr fuhr der Taxifahrer mit seinem Fahrzeug den Schmelzer Weg in Richtung Roncallistraße. An der Haltestelle „Schmelzer Weg“ signalisierten drei bisher unbekannte Männer durch Handzeichen ihre Anwesenheit. In der Annahme, es seien Fahrgäste, hielt der 35-Jährige an.
Plötzlich riss einer der Verdächtigen die Fahrertür auf, während ein anderer Täter auf den Beifahrersitz sprang und mehrmals auf den Taxifahrer einschlug. Gleichzeitig stahl der Täter an der Fahrertür die Brieftasche des Opfers und mehrere hundert Euro Bargeld daraus.
Der Taxifahrer schaffte es, die Hupe seines Fahrzeugs zu betätigen. Daraufhin ließen die Täter von ihm ab und flüchteten in unbekannte Richtung. Trotz sofortiger Fahndungsmaßnahmen konnten die Verdächtigen bisher unerkannt entkommen.
Die drei Männer werden wie folgt beschrieben: Zwei der Verdächtigen sind etwa 180 cm groß und trugen dunkle Kleidung, einer von ihnen hatte eine blaue Jogginghose an. Der dritte Mann ist ungefähr 160 cm groß und war ebenfalls dunkel gekleidet.
Die Kriminalpolizei des Rhein-Sieg-Kreises hat die Ermittlungen wegen des Verdachts des Raubes aufgenommen und bittet Zeugen, die Hinweise zu den Verdächtigen geben können, sich unter der Rufnummer 02241 541-3221 zu melden. (Re)
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Mordraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 380 Fälle registriert, wobei 357 Fälle gelöst wurden. Es gab insgesamt 518 Verdächtige, darunter 458 Männer, 60 Frauen und 206 Nicht-Deutsche. Im Jahr 2023 stieg die Zahl der Mordfälle auf 470, wobei 443 Fälle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen stieg auf 671, mit 596 männlichen, 75 weiblichen und 310 nicht-deutschen Verdächtigen. Im Vergleich zu der Region in Deutschland mit den meisten Mordfällen im Jahr 2023 – 470, zeigt sich, dass Nordrhein-Westfalen eine besorgniserregende Zunahme von Gewaltverbrechen erlebt hat.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 380 | 470 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 357 | 443 |
| Anzahl der Verdächtigen | 518 | 671 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 458 | 596 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 60 | 75 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 206 | 310 |
Quelle: Bundeskriminalamt








