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Unterschmitte: Verkehrsunfall unter Alkohol- und Betäubungsmitteleinfluss

Hoher Sachschaden und leichte Verletzungen bei Unfall in Leichlingen. Fahrer beschädigte drei geparkte Pkw und stand unter Einfluss von Alkohol und Betäubungsmitteln.

Unfall unter Alkohol- und Drogeneinfluss, Endstand des Pkw des Verursachers
Foto: Presseportal.de

Leichlingen (ost)

Gestern Abend, am 27.01., gegen 20:50 Uhr, verursachte ein Fahrer einen Verkehrsunfall auf der Straße Unterschmitte. Nach den ersten Untersuchungen beschädigte er insgesamt drei geparkte Autos und stand unter dem Einfluss von Alkohol und Betäubungsmitteln.

Die Polizei wurde zunächst wegen eines Verkehrsunfalls mit Sachschaden gerufen, bei dem ein Auto in geparkte Fahrzeuge gefahren sein sollte. Vor Ort stellte sich heraus, dass der Unfallverursacher, ein 38-jähriger Leichlinger, leichte Verletzungen erlitten hatte und ein Rettungswagen zur Behandlung gerufen wurde.

Während der Unfallaufnahme wurde festgestellt, dass der Leichlinger mit einem Skoda in Richtung Opladener Straße auf der Straße Unterschmitte unterwegs war.

Aus bisher unbekannten Gründen streifte er zwei geparkte Autos und stieß dann gegen ein weiteres geparktes Auto, das er etwa 20 Meter weit verschob.

Erst auf dem Gehweg zwischen einer Hauswand und einem unbeteiligten Auto kamen die Fahrzeuge zum Stehen.

Die Beamten hatten den Verdacht, dass der Fahrer unter Alkohol- und Betäubungsmitteln stand. Er lehnte entsprechende Tests ab, daher wurden zwei Blutproben angeordnet. Diese wurden später von einem hinzugezogenen Arzt in den Räumen der Polizeiwache Burscheid entnommen.

Der Führerschein des Mannes wurde eingezogen und er darf vorerst keine Fahrzeuge mehr fahren, für die eine Fahrerlaubnis erforderlich ist. Der Sachschaden des Unfalls wurde auf mindestens 30.000 Euro geschätzt.

Drei Autos waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Die Straße blieb während der Unfallaufnahme in beide Richtungen gesperrt. (ct)

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% aller Unfälle entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% aller Unfälle ausmacht. Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792 Fälle, was 87,36% aller Unfälle ausmacht. Innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 Unfälle (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 Unfälle (1,08%). Insgesamt gab es 450 Getötete, 11.172 Schwerverletzte und 68.000 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 637.365
Unfälle mit Personenschaden 63.250
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 13.559
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 3.764
Übrige Sachschadensunfälle 556.792
Ortslage – innerorts 55.296
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 17.437
Ortslage – auf Autobahnen 6.889
Getötete 450
Schwerverletzte 11.172
Leichtverletzte 68.000

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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