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Verfolgungsfahrt durch Dortmund: 26-jähriger flüchtet vor Polizei

Ein 26-jähriger Dortmunder versuchte sich einer Polizeikontrolle zu entziehen, verursachte einen Unfall und wurde vorläufig festgenommen. Bei dem Unfall erlitt der Beifahrer leichte Verletzungen.

Foto: Depositphotos

Dortmund (ost)

Laufende Nummer: 1106

Am Sonntagmorgen (28. Dezember) ereignete sich im Dortmunder Stadtgebiet eine Verfolgungsjagd. Ein 26-jähriger Dortmunder versuchte, einer Polizeikontrolle zu entkommen, verursachte einen Unfall und wurde schließlich vorläufig festgenommen.

Um 10:52 Uhr erhielten Polizeibeamte in Dortmund erste Informationen über ein verdächtiges Fahrzeug, das die Märkische Straße in Richtung Innenstadt mit erheblich überhöhter Geschwindigkeit befuhr. Zeugen berichteten zudem von gefährlichen Überholmanövern, bei denen andere Verkehrsteilnehmer gefährdet wurden.

Während der sofort eingeleiteten Fahndung konnte das flüchtige Fahrzeug von weiteren Einsatzkräften auf der Weißenburger Straße gesichtet werden. Anstatt auf die Anhaltesignale der Beamten zu reagieren, beschleunigte der Fahrer sein Auto und setzte seine Flucht fort.

Die Fahrt endete schließlich auf der Kurler Straße zwischen den Stadtteilen Asseln und Kurl-Husen. In einer Kurve verlor der 26-Jährige die Kontrolle über sein Fahrzeug und verursachte einen Unfall. Während der Flucht wurde ein Holzschild und eine Grünfläche beschädigt. Der Beifahrer, ebenfalls 26 Jahre alt und aus Gelsenkirchen, erlitt bei dem Unfall leichte Verletzungen.

Bei den ersten Ermittlungen stellte sich heraus, dass der Fahrer keine gültige Fahrerlaubnis besitzt. Da zudem der Verdacht auf Drogenkonsum bestand, wurde dem Dortmunder eine Blutprobe entnommen. Bei der anschließenden Durchsuchung des Fahrzeugs fanden die Beamten außerdem ein verbotenes Einhandmesser und stellten es sicher. Der 26-Jährige wird nun mit mehreren Strafverfahren konfrontiert, darunter wegen eines illegalen Autorennens, Gefährdung des Straßenverkehrs, Fahrens ohne Fahrerlaubnis und Verstoßes gegen das Waffengesetz.

Die Ermittlungen zum genauen Unfallhergang und zur Schadenshöhe dauern an.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023

Die Verkehrsunfallstatistik für Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 zeigt insgesamt 637.365 Unfälle. Davon entfallen 63.250 auf Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machen 13.559 Fälle aus, was 2,13% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% aller Unfälle ausmacht. Die übrigen Sachschadensunfälle belaufen sich auf 556.792 Fälle, was 87,36% aller Unfälle entspricht. Innerorts gab es 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 Unfälle (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 Unfälle (1,08%). Insgesamt gab es 450 Getötete, 11.172 Schwerverletzte und 68.000 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 637.365
Unfälle mit Personenschaden 63.250
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 13.559
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 3.764
Übrige Sachschadensunfälle 556.792
Ortslage – innerorts 55.296
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 17.437
Ortslage – auf Autobahnen 6.889
Getötete 450
Schwerverletzte 11.172
Leichtverletzte 68.000

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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