Polizei kontrolliert Fahrer ohne Fahrerlaubnis und unter Drogeneinfluss. Weiterfahrt untersagt, Ermittlungsverfahren eingeleitet.
Verkehrsdelikte in Ahlen

Warendorf (ost)
Am Samstag (03.01.2026) um 17.25 Uhr führten Polizisten auf der Hammer Straße in Ahlen eine Kontrolle an einem 59-jährigen Ahlener durch, der mit seinem Auto unterwegs war. Während der Überprüfung stellten die Beamten fest, dass der Mann keine gültige Fahrerlaubnis besaß. Am Sonntag (04.01.2026) um 14 Uhr stoppten Beamte auf der Hammer Straße in Ahlen einen 22-jährigen Fahrer aus Ennigerloh. Es bestand der Verdacht, dass er unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln stand. Daher ordneten die Einsatzkräfte die Entnahme einer Blutprobe an. Am Montag (05.01.2026) um 1.45 Uhr versuchten Polizisten, ein Fahrzeug auf der B 58 wegen eines defekten Scheinwerfers anzuhalten. Der Fahrer versuchte zunächst zu flüchten und missachtete eine rote Ampel. Nachdem er schließlich auf dem Vorhelmer Weg stoppte, versuchte er zu Fuß zu entkommen, wurde jedoch von den Beamten festgehalten. Er leistete Widerstand gegen die Maßnahme, weshalb ihm die Einsatzkräfte Handschellen anlegten. Der Fahrer war ein 23-jähriger Ahlener. Bei der Kontrolle stellte sich heraus, dass er keine Fahrerlaubnis besaß und Betäubungsmittel konsumiert hatte. Die Polizisten ordneten die Entnahme einer Blutprobe an.
Allen Fahrern wurde die Weiterfahrt untersagt und es wurden Ermittlungsverfahren eingeleitet.
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Drogenraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 70510 Fälle von Drogenkriminalität registriert, während es im Jahr 2023 bereits 73917 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 63352 auf 65532. Die Anzahl der Verdächtigen lag 2022 bei 56367 und stieg im Jahr 2023 auf 57879. Unter den Verdächtigen waren 2022 49610 Männer und 6757 Frauen, während es im Jahr 2023 51099 Männer und 6780 Frauen waren. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 16655 im Jahr 2022 auf 18722 im Jahr 2023. Nordrhein-Westfalen bleibt weiterhin die Region mit den meisten registrierten Drogenfällen in Deutschland im Jahr 2023.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 70.510 | 73.917 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 63.352 | 65.532 |
| Anzahl der Verdächtigen | 56.367 | 57.879 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 49.610 | 51.099 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 6.757 | 6.780 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 16.655 | 18.722 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% aller Unfälle entspricht. 3.764 Unfälle wurden unter dem Einfluss berauschender Mittel verursacht, was 0,59% aller Unfälle ausmacht. Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792 Fälle, was 87,36% aller Unfälle entspricht. Innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 Unfälle (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 Unfälle (1,08%). Insgesamt gab es 450 Getötete, 11.172 Schwerverletzte und 68.000 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 637.365 |
| Unfälle mit Personenschaden | 63.250 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 13.559 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 3.764 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 556.792 |
| Ortslage – innerorts | 55.296 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 17.437 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 6.889 |
| Getötete | 450 |
| Schwerverletzte | 11.172 |
| Leichtverletzte | 68.000 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








