Ein Mann aus Hamm beging mehrere Straftaten, darunter Fahren ohne Fahrerlaubnis, nachdem er betrunken und unter Drogeneinfluss einen Unfall verursachte.
Verkehrssünder in Hamm beging Straftaten unter Alkohol- und Drogeneinfluss

Hamm-Heessen (ost)
Am Mittwochabend, dem 4. Februar, beging ein Mann aus Hamm eine Vielzahl von Straftaten.
Beim Herausfahren aus einer Parklücke auf der Ahlener Straße beschädigte der 32-Jährige gegen 23 Uhr mit seinem Ford einen dahinter stehenden VW. Personen, die sich zu diesem Zeitpunkt in einem nahegelegenen Kiosk aufhielten, beobachteten nicht nur den Unfall, sondern stellten auch fest, dass der 32-Jährige offensichtlich betrunken war.
Nachdem der Fahrer des Ford den Unfallort verlassen hatte, alarmierten die Zeugen die Polizei. Bei der Suche konnten die Beamten den Mann finden. Bei der anschließenden Kontrolle gab es nur zwei positive Ergebnisse: den Alkohol- und den Drogentest. Die Untersuchungen bezüglich einer gültigen Fahrerlaubnis verliefen jedoch negativ. Diese besaß er nämlich nicht.
Die Polizeikräfte brachten den Mann aus Hamm zur Polizeiwache, wo ihm mehrere Blutproben entnommen wurden.
Gegen den Verkehrssünder wird nun unter anderem wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis, unerlaubten Entfernens vom Unfallort und Gefährdung des Straßenverkehrs ermittelt. (rv)
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Statistiken über Drogenraten in Nordrhein-Westfalen zeigen eine Zunahme der Fälle zwischen 2022 und 2023. Im Jahr 2022 wurden 70510 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 73917 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg von 63352 auf 65532. Die Anzahl der Verdächtigen stieg ebenfalls von 56367 auf 57879. Unter den Verdächtigen waren 49610 Männer und 6757 Frauen im Jahr 2022, während es im Jahr 2023 51099 Männer und 6780 Frauen waren. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 16655 im Jahr 2022 auf 18722 im Jahr 2023. Im Vergleich zu der Region in Deutschland mit den meisten aufgezeichneten Drogenfällen im Jahr 2023 – 73917 – bleibt Nordrhein-Westfalen eine der Regionen mit den höchsten Drogenraten im Land.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 70.510 | 73.917 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 63.352 | 65.532 |
| Anzahl der Verdächtigen | 56.367 | 57.879 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 49.610 | 51.099 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 6.757 | 6.780 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 16.655 | 18.722 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% aller Unfälle ausmacht. Die meisten Unfälle waren Übrige Sachschadensunfälle mit 556.792 Fällen, was 87,36% entspricht. Innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 Unfälle (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 Unfälle (1,08%). Insgesamt gab es 450 Getötete, 11.172 Schwerverletzte und 68.000 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 637.365 |
| Unfälle mit Personenschaden | 63.250 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 13.559 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 3.764 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 556.792 |
| Ortslage – innerorts | 55.296 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 17.437 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 6.889 |
| Getötete | 450 |
| Schwerverletzte | 11.172 |
| Leichtverletzte | 68.000 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








