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Verkehrsunfall auf A 42 bei Moers

Ein Lkw kippte auf die Seite, Fahrer unter Drogeneinfluss, Betäubungsmittel gefunden.

Foto: Depositphotos

Düsseldorf (ost)

Unfallzeit: Dienstag, 02. Dezember 2025, 01:30 Uhr

Ein Verkehrsunfall ereignete sich in der Nacht auf der A 42 bei Moers in Richtung Kamp-Lintfort, bei dem ein Lastwagenfahrer leichte Verletzungen erlitt. Der Fahrer aus Tschechien wurde erfolgreich aus der Fahrerkabine gerettet. Während der Bergungsarbeiten entdeckten die Einsatzkräfte Betäubungsmittel in der Fahrerkabine des Lastwagens. Es wird vermutet, dass der Fahrer möglicherweise unter dem Einfluss von Drogen stand; eine Blutprobe wurde entnommen. Es kam zu geringfügigen Verkehrsbehinderungen.

In der Nacht fuhr ein 30-jähriger Tscheche mit seinem Lastwagen auf der A 42 und kam im Kreuz Kamp-Lintfort von der rechten Fahrspur ab. Augenzeugenberichten zufolge geriet der Lastwagenfahrer mit seinem Sattelzug plötzlich nach rechts, verlor die Kontrolle über das Fahrzeug und kippte um. Der Fahrer zog sich leichte Verletzungen zu, die sofort nach der Befreiung aus der Fahrerkabine behandelt wurden. Während der Bergungsarbeiten wurden verschiedene Betäubungsmittel im Fahrerhaus gefunden, darunter mutmaßlich Kokain und Amphetamin sowie verschiedene Spritzen. Es wird angenommen, dass der tschechische Fahrer möglicherweise unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln stand; eine Blutprobe wurde angeordnet und entnommen. Die weiteren Ermittlungen werden vom zuständigen Verkehrskommissariat durchgeführt.

Aufgrund vorübergehender Sperrungen einzelner Fahrspuren kam es zu leichten Verkehrsbehinderungen. Weitere Fahrzeuge waren nicht am Unfall beteiligt. Die Bergungsarbeiten werden voraussichtlich bis 13:30 Uhr dauern.

Quelle: Presseportal

Statistiken zur Drogenkriminalität in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023

Die Drogenraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 70510 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 73917 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 63352 auf 65532. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 56367 auf 57879. Von den Verdächtigen waren 49610 männlich, 6757 weiblich und 16655 nicht-deutsch. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die meisten aufgezeichneten Drogenfälle in Deutschland mit 73917 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 70.510 73.917
Anzahl der aufgeklärten Fälle 63.352 65.532
Anzahl der Verdächtigen 56.367 57.879
Anzahl der männlichen Verdächtigen 49.610 51.099
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 6.757 6.780
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 16.655 18.722

Quelle: Bundeskriminalamt

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023

Im Jahr 2023 gab es insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle in Nordrhein-Westfalen. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% aller Unfälle entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% der Gesamtzahl entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% entspricht. Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792 Fälle, was 87,36% aller Unfälle ausmachte. Innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 (1,08%). Insgesamt gab es 450 Getötete, 11.172 Schwerverletzte und 68.000 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 637.365
Unfälle mit Personenschaden 63.250
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 13.559
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 3.764
Übrige Sachschadensunfälle 556.792
Ortslage – innerorts 55.296
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 17.437
Ortslage – auf Autobahnen 6.889
Getötete 450
Schwerverletzte 11.172
Leichtverletzte 68.000

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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