Die Polizei sucht nach einem Autofahrer, der einen Hund anfuhr und sich unerlaubt entfernte. Ein grauer Audi A3 verursachte einen Schaden an einer Ampelanlage in Haan.
Verkehrsunfallfluchten im Kreis Mettmann

Ratingen / Haan (ost)
In den letzten Tagen wurden im Kreis Mettmann folgende Verkehrsunfallfluchten von der Polizei registriert:
Am Freitag, dem 2. Januar 2026, kollidierte ein Fahrer in Ratingen mit einem unbeaufsichtigten Hund und verließ den Unfallort, ohne sich um das verletzte Tier zu kümmern. Aufmerksame Zeugen beobachteten den Vorfall gegen 22 Uhr auf der Volkardeyer Straße, Höhe Hausnummer 50. Der Fahrer, etwa 25 Jahre alt, war in einem schwarzen SUV, möglicherweise einem BMW X5, unterwegs. Nach dem Unfall fuhr er weiter in Richtung Wanheimer Straße. Der verletzte Hund wurde von der Tierrettung in eine Tierklinik gebracht und der Besitzer wurde informiert.
Hinweise werden von der Polizei in Ratingen unter der Telefonnummer 02102 9981-6210 jederzeit entgegengenommen.
Am Freitag, dem 2. Januar 2026, beschädigte der Fahrer oder die Fahrerin eines grauen Audi A3 in Haan eine Ampelanlage und verursachte einen Schaden von etwa 34.000 Euro. Gegen 19:10 Uhr kollidierte das Auto auf schneeglatter Fahrbahn an der Einmündung der Ohligser Straße mit der Düsseldorfer Straße gegen die Ampel. Zeugen beobachteten zwei Frauen, die den Schaden begutachteten, den Audi dann in einer Parkbucht an der Ohligser Straße, Höhe Hausnummer 6, abstellten und sich entfernten. Sie wurden als 20 bis 30 Jahre alt mit dunklen Haaren beschrieben. Eine trug einen weißen Mantel, die andere einen schwarzen. Die Polizei hat Ermittlungen beim Halter des Audi eingeleitet und sucht zusätzliche Zeugen, die Hinweise zum Unfallhergang, der Fahrerin oder dem Fahrer geben können.
Hinweise werden von der Polizei in Haan unter der Telefonnummer 02129 9328-6480 jederzeit entgegengenommen.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023
Die Verkehrsunfallstatistik für Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 zeigt insgesamt 637.365 Unfälle. Davon entfallen 63.250 Unfälle auf Personenschäden, was 9,92% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machen 13.559 Unfälle aus, was 2,13% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel betragen 3.764 Fälle, was 0,59% ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle belaufen sich auf 556.792, was 87,36% aller Unfälle ausmacht. Innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 Unfälle (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 Unfälle (1,08%). Die Anzahl der Getöteten beträgt 450, Schwerverletzten 11.172 und Leichtverletzten 68.000.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 637.365 |
| Unfälle mit Personenschaden | 63.250 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 13.559 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 3.764 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 556.792 |
| Ortslage – innerorts | 55.296 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 17.437 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 6.889 |
| Getötete | 450 |
| Schwerverletzte | 11.172 |
| Leichtverletzte | 68.000 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








