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Wermelskirchen: Stark alkoholisierter Supermarktkunde bemerkt

Eine aufmerksame Kundin alarmierte die Polizei, als der Mann nach dem Einkauf in seinen Wagen stieg und losfuhr.

Foto: Depositphotos

Wermelskirchen (ost)

Am gestrigen Nachmittag (21.01.) gegen 14:20 Uhr, entdeckte eine aufmerksame Kundin eines Supermarktes im Brückenweg einen ungewöhnlichen Kunden, der gerade seinen Renault auf dem Kundenparkplatz abgestellt hatte.

Der Kunde betrat mit einem schwankenden Gang den Supermarkt, wo er anscheinend unter anderem Alkohol einkaufte, wie die Kundin beobachtete.

Nachdem der Mann nach dem Einkauf in sein Auto stieg und losfuhr, informierte sie die Polizei. Sie konnte das Kennzeichen angeben und eine detaillierte Personenbeschreibung abgeben.

Die Polizisten trafen den Fahrer, einen 56-jährigen Wermelskirchener, kurz darauf an seiner Wohnadresse an. Er gestand die Fahrt zum Supermarkt und zurück und machte auch während des Gesprächs mit den Polizisten einen stark alkoholisierten Eindruck. Er schwankte stark und musste sich mehrmals festhalten, um nicht zu fallen.

Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von ungefähr 1,7 Promille.

Da ein Alkoholkonsum nach dem Vorfall nicht ausgeschlossen werden konnte, wurden ihm zur genauen Bestimmung des Promillewerts in einer nahegelegenen Arztpraxis zwei Blutproben entnommen.

Sein Führerschein wurde eingezogen und ihm wurde vorerst das Weiterfahren untersagt. Gegen den Mann wird nun wegen des Verdachts einer Verkehrsstraftat gemäß § 316 Strafgesetzbuch ermittelt. (ct)

Quelle: Presseportal

Statistiken zur Drogenkriminalität in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023

Die Drogenraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 leicht an. Im Jahr 2022 wurden 70510 Fälle von Drogenkriminalität registriert, während es im Jahr 2023 bereits 73917 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 63352 auf 65532. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 56367 auf 57879, wobei der Anteil der männlichen Verdächtigen mit 51099 weiterhin höher war als der Anteil der weiblichen Verdächtigen mit 6780. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 16655 auf 18722. Im Vergleich zu anderen Regionen in Deutschland hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Drogenfällen mit 73917 registrierten Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 70.510 73.917
Anzahl der aufgeklärten Fälle 63.352 65.532
Anzahl der Verdächtigen 56.367 57.879
Anzahl der männlichen Verdächtigen 49.610 51.099
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 6.757 6.780
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 16.655 18.722

Quelle: Bundeskriminalamt

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