Ein männlicher Einzeltäter forderte Bargeld von einem Angestellten und flüchtete. Zeugensuche läuft, Polizei bittet um Hinweise.
Wesel: Raub auf Tankstelle in Alpen

Wesel (ost)
Am Abend des 21. Dezember 2025, gegen 19.20 Uhr, betrat ein einzelner Mann die Verkaufsstelle einer Tankstelle in Alpen, Rathausstraße / Weseler Straße und verlangte nach Bargeld. Nachdem der Dieb das Geld vom 21-jährigen Mitarbeiter erhalten hatte, flüchtete er zu Fuß in Richtung Alpen-Innenstadt. Der Täter wurde als männlich, von normaler Statur und ca. 175-180 cm groß beschrieben. Er trug eine olivgrüne Daunenjacke mit Kapuze, eine helle Hose und Sportschuhe. Der Räuber hatte sein Gesicht mit einem schwarzen Schal maskiert.
Die bisher eingeleiteten Fahndungsmaßnahmen waren erfolglos. Der 21-jährige Angestellte blieb unverletzt.
Zeugen, die Hinweise auf verdächtige Personen oder Fahrzeuge im Tatzeitraum im Bereich der Tankstelle geben können, werden gebeten, sich bei der Polizei in Kamp-Lintfort (Tel.: 02842-9340) zu melden.
Quelle: Presseportal
Raubstatistiken in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Raubüberfallraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 11270 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 12625 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 6473 auf 7478. Die Anzahl der Verdächtigen erhöhte sich von 8073 auf 9103, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 7238 auf 8213 und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 835 auf 890 stieg. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 3590 auf 4163. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen die höchste Anzahl an Raubüberfällen in Deutschland im Jahr 2023 mit 12625 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 11.270 | 12.625 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 6.473 | 7.478 |
| Anzahl der Verdächtigen | 8.073 | 9.103 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 7.238 | 8.213 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 835 | 890 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 3.590 | 4.163 |
Quelle: Bundeskriminalamt








