Ein Mercedes gefährdet einen Rettungswagen, Fahrer leistet Widerstand gegenüber Polizisten und verweigert Alkoholtest.
Wilnsdorf: Nächtliche Autofahrt endet in Gewahrsam

Siegen (ost)
In der Nacht von Montag auf Dienstag (06.01.2026) kam es fast zu einem Zusammenstoß zwischen einem Krankenwagen und einem Mercedes. Zusätzlich hat der Fahrer des Mercedes die Polizisten bedroht und Widerstand geleistet.
Um 01:40 Uhr war ein Krankenwagen auf dem Weg von Wilnsdorf nach Siegen. Auf der Hauptstraße in Kaan-Marienborn, kurz nach der Einmündung nach Niederdielfen, kam dem Krankenwagen ein weißer Mercedes auf derselben Spur entgegen. Um einen Unfall zu vermeiden, musste der Krankenwagen ausweichen. Der Mercedes fuhr einfach weiter.
Der Krankenwagen drehte dann um. Ein paar Meter weiter stellten die Sanitäter den abgestellten Mercedes am Straßenrand fest. Sie sprachen den Fahrer an, der gerade ausgestiegen war. Er reagierte aggressiv. Er schnappte sich seine Jacke und ging in Richtung Feuersbach davon.
Die zuvor gerufenen Polizisten fanden den Fahrer daher nicht mehr am Ort des Abstellens. Bei der Untersuchung der Fahrzeuge stellten sie jedoch fest, dass beide unbeschädigt waren.
Eine weitere Polizeistreife begab sich sofort auf die Suche. Sie trafen den flüchtigen 30-jährigen Mann im Bereich der „Käner Straße“ an.
Bei der Kontrolle vor Ort benahm sich der Mann auch den Polizisten gegenüber aggressiv. Es gab Anzeichen für möglichen Alkoholkonsum. Der Fahrer des Mercedes verweigerte einen freiwilligen Atemalkoholtest.
Um eine Blutprobe zu entnehmen, brachten die Beamten den 30-Jährigen zur Polizeiwache nach Siegen. Während der Fahrt blieb der Mann weiterhin aggressiv.
Sogar während der Blutentnahme durch einen gerufenen Arzt wehrte sich der junge Mann energisch. Er leistete Widerstand und bedrohte die Beamten.
Nach der Blutentnahme verbrachte der 30-Jährige die Nacht in Gewahrsam.
Das Verkehrskommissariat Siegen ermittelt nun gegen ihn.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% aller Unfälle entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% der Gesamtzahl entspricht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792 Fälle, was 87,36% ausmacht. Innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 Unfälle (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 Unfälle (1,08%). Es gab insgesamt 450 Getötete, 11.172 Schwerverletzte und 68.000 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 637.365 |
| Unfälle mit Personenschaden | 63.250 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 13.559 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 3.764 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 556.792 |
| Ortslage – innerorts | 55.296 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 17.437 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 6.889 |
| Getötete | 450 |
| Schwerverletzte | 11.172 |
| Leichtverletzte | 68.000 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








