Ein Autofahrer verliert auf glatter Straße die Kontrolle, Van kippt um. Ein Insasse leicht verletzt, Gesamtschaden 10500 Euro.
Winterunfall: Van kippt um

Bielefeld (ost)
FR / Bielefeld / Jöllenbeck – An diesem Donnerstagmorgen, dem 29.01.2026, verlor ein Fahrer aufgrund der winterglatten Straße die Kontrolle über sein Auto. Das Fahrzeug kippte zur Seite. Ein Insasse wurde leicht verletzt.
Um 08:00 Uhr fuhr ein 28-jähriger Bielefelder mit einem Mercedes Vito die Eickumer Straße in Richtung Herford entlang. Als er die Haltestelle Hasenpatt erreichte, verlor er aufgrund der winterglatten Straße die Kontrolle über sein Fahrzeug und bremste plötzlich ab. Dadurch drehte sich der Van, prallte gegen ein Bushaltestellenschild und kippte am Fahrbahnrand in die Gegenfahrtrichtung.
Der 23-jährige Beifahrer aus Bielefeld erlitt leichte Verletzungen durch den Unfall. Er wurde vor Ort behandelt und dann ins Krankenhaus gebracht. Der Gesamtschaden wurde auf etwa 10500 Euro geschätzt. Der Van wurde abgeschleppt.
Die Polizei weist darauf hin: Verkehrsteilnehmer sollten im Winter besonders aufmerksam sein.
Denken Sie daran, dass die Straßen bei Temperaturen um den Gefrierpunkt durch Feuchtigkeit sehr glatt werden können. Führen Sie an geeigneten Stellen eine vorsichtige Bremsprobe durch, um die Straßenverhältnisse und den Bremsweg zu testen. Fahren Sie vorausschauend, um abruptes Bremsen oder Lenken zu vermeiden.
Reduzieren Sie die Geschwindigkeit auf winterglatten Straßen, insbesondere in Kurven, Wäldern und Brücken. Halten Sie einen größeren Sicherheitsabstand zu anderen Fahrzeugen ein, da sich Bremswege unerwartet verlängern können.
Das Anfahren im zweiten Gang bei niedriger Drehzahl kann helfen, damit die Reifen nicht durchdrehen und das Fahrzeug kontrolliert aus einer Parklücke oder nach einem Ampelstopp losfährt. Verwenden Sie Winter- oder Ganzjahresreifen und überprüfen Sie das Profil regelmäßig.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% aller Unfälle entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% aller Unfälle ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792, was 87,36% entspricht. Innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 (1,08%). Die Anzahl der Getöteten betrug 450, Schwerverletzte 11.172 und Leichtverletzte 68.000.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 637.365 |
| Unfälle mit Personenschaden | 63.250 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 13.559 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 3.764 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 556.792 |
| Ortslage – innerorts | 55.296 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 17.437 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 6.889 |
| Getötete | 450 |
| Schwerverletzte | 11.172 |
| Leichtverletzte | 68.000 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








