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Zülpich: Verkehrsunfallflucht am Neujahrsmorgen

Am ersten Tag des Jahres 2025 kam es um 08:30 Uhr zu einer Verkehrsunfallflucht auf der Rather Straße. Zwei Personen wurden verletzt.

Foto: Depositphotos

Nideggen (ost)

Am Morgen des Neujahrstags (01.01.2025) ereignete sich gegen 08:30 Uhr auf der Rather Straße ein Verkehrsunfall, bei dem zwei Personen verletzt wurden.

Nach bisherigen Informationen fuhr ein Auto auf der Rather Straße in Richtung Neuweg, als es zu einem Verkehrsunfall kam. Das Fahrzeug kollidierte mit einem Zaun. Ein Zeuge hörte einen lauten Knall und entdeckte dann das verunfallte Auto sowie zwei offensichtlich betrunkene Männer. Einer der Unfallbeteiligten entfernte sich daraufhin mit den Kennzeichen des Fahrzeugs vom Unfallort, während sich eine weitere beteiligte Person an einer nahegelegenen Bushaltestelle aufhielt. Der am Unfallort verbliebene Mann war ein 24-jähriger aus Zülpich, der schwer verletzt war und ins Krankenhaus gebracht werden musste. Im Rahmen der weiteren Ermittlungen wurde der 20-jährige zweite Unfallbeteiligte, ebenfalls aus Zülpich, an der Adresse des Fahrzeughalters angetroffen. Er gab gegenüber den Beamten an, keine Erinnerung an den Unfall zu haben, klagte jedoch über Schmerzen im gesamten Körper. Ein durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von 1,42 Promille. Der Mann wurde leicht verletzt ins Krankenhaus gebracht, wo ihm eine Blutprobe entnommen wurde. Auch dem 24-jährigen, der dem Fahrzeug zugeordnet werden konnte, wurde im Krankenhaus eine Blutprobe entnommen, da nicht sicher ausgeschlossen werden konnte, dass er das Auto gefahren hat. Beide Personen machten keine Angaben zum Unfallhergang.

Die Unfallaufnahme erfolgte durch ein spezialisiertes Verkehrsunfallaufnahmeteam der Kreispolizeibehörde Euskirchen. Die Rather Straße war bis 15:47 Uhr gesperrt. Das Auto wurde zur Beweissicherung beschlagnahmt. Der entstandene Sachschaden wird auf etwa 21.650 Euro geschätzt. Der Führerschein des 20-jährigen wurde eingezogen.

Die Ermittlungen zum Unfallhergang und zur Frage des Fahrers dauern an. Die Polizei bittet Zeugen, die Informationen zum Unfall oder zur Fahrereigenschaft geben können, sich unter der Rufnummer 02421 – 949-0 zu melden.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% aller Unfälle entspricht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792 Fälle, was 87,36% ausmacht. In innerorts gelegenen Ortslagen ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) waren es 17.437 (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 (1,08%). Die Anzahl der Getöteten lag bei 450, Schwerverletzte gab es 11.172 und 68.000 Menschen wurden leicht verletzt.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 637.365
Unfälle mit Personenschaden 63.250
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 13.559
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 3.764
Übrige Sachschadensunfälle 556.792
Ortslage – innerorts 55.296
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 17.437
Ortslage – auf Autobahnen 6.889
Getötete 450
Schwerverletzte 11.172
Leichtverletzte 68.000

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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