Eine Streifenfahrt am 31.12.25 führte zur Entdeckung von Kennzeichenmissbrauch. Der 18-jährige Fahrer wurde wegen Verdachts auf Drogenkonsum gestoppt und muss mit schwerwiegenden Konsequenzen rechnen.
Bingen am Rhein: Unglückliche Ereignisse am Silvestertag 2025

Bingen (ost)
Während einer aufmerksamen Streifenfahrt am letzten Tag des Jahres 2025 ergaben sich für die betreffende Person mehrere Konsequenzen.
Am 31.12.25 bemerkte eine Streife in Horrweiler gegen 16:30 Uhr einen geparkten PKW, an dem entstempelte Kennzeichen angebracht waren. Nach Überprüfung stellte sich heraus, dass die Kennzeichen nicht für das Fahrzeug ausgegeben wurden. Zudem war das Fahrzeug seit Dezember 2025 nicht mehr zugelassen. Der 18-jährige Verantwortliche wurde identifiziert, jedoch nicht persönlich angetroffen. Ein Strafverfahren wegen des Verdachts des Kennzeichenmissbrauchs wurde eingeleitet und die Kennzeichen wurden sichergestellt.
Circa eine Stunde später erschien der 18-jährige bei der Polizei Bingen, um die Herausgabe seiner Kennzeichen zu fordern. Aufgrund anderer Einsätze konnte die Streife jedoch nicht zur Dienststelle zurückkehren. Der Beschuldigte verließ ungeduldig die Dienststelle, setzte sich in ein abgestelltes Auto und fuhr davon.
Von der örtlichen Dienststelle aus wurde sofort eine Verfolgung eingeleitet, um die Zulassung des genutzten PKW zu überprüfen. Bei der anschließenden Verkehrskontrolle stellte sich heraus, dass mit dem Fahrzeug alles in Ordnung war. Allerdings gab es Verdachtsmomente auf Drogenkonsum beim Fahrer. Ein Drogentest bestätigte den Konsum von Cannabis. Die Weiterfahrt wurde untersagt und es wurde eine Blutprobe entnommen.
Da der 18-jährige Fahranfänger unter einem absoluten Cannabisverbot am Steuer steht, muss er aufgrund eines ähnlichen Delikts in der Vergangenheit mit einer Verdopplung des Bußgeldes und möglicherweise dem Entzug der Fahrerlaubnis rechnen.
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Rheinland-Pfalz für 2022/2023
Die Drogenraten in Rheinland-Pfalz zwischen 2022 und 2023 zeigen einen leichten Rückgang. Im Jahr 2022 wurden 19832 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 19296 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle ging ebenfalls von 18308 auf 17709 zurück. Die Anzahl der Verdächtigen sank von 15296 auf 15189, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen (13125) höher war als die der weiblichen Verdächtigen (2171) sowie der nicht-deutschen Verdächtigen (3396). Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Drogenfällen in Deutschland – 73917.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 19.832 | 19.296 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 18.308 | 17.709 |
| Anzahl der Verdächtigen | 15.296 | 15.189 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 13.125 | 12.968 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 2.171 | 2.221 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 3.396 | 3.798 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Rheinland-Pfalz für 2023
Die Verkehrsunfallstatistik für Rheinland-Pfalz im Jahr 2023 zeigt insgesamt 140161 Unfälle. Davon waren 13630 Unfälle mit Personenschaden, was 9.72% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 5625 Unfälle aus, was 4.01% der Gesamtzahl entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel waren mit 897 Fällen oder 0.64% vertreten. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 120009, was 85.62% ausmacht. Innerorts ereigneten sich 9397 Unfälle (6.7%), außerorts (ohne Autobahnen) waren es 6632 Unfälle (4.73%) und auf Autobahnen gab es 1554 Unfälle (1.11%). Insgesamt gab es 134 Getötete, 2545 Schwerverletzte und 14904 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 140.161 |
| Unfälle mit Personenschaden | 13.630 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 5.625 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 897 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 120.009 |
| Ortslage – innerorts | 9.397 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 6.632 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 1.554 |
| Getötete | 134 |
| Schwerverletzte | 2.545 |
| Leichtverletzte | 14.904 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








