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Budenheim: Einbruchsserie in Mainz

In den vergangenen Tagen kam es zu mehreren versuchten und vollendeten Wohnungseinbrüchen im Mainzer Stadtgebiet. Die Ermittlungen zu möglichem Diebesgut dauern an.

Foto: Depositphotos

Mainz (ost)

In den letzten Tagen gab es mehrere versuchte und vollendete Wohnungseinbrüche im Mainzer Stadtgebiet.

Unbekannte Täter brachen zwischen Samstag, dem 29.11.2025, 11:00 Uhr und Sonntag, dem 30.11.2025, 17:00 Uhr in eine Hochparterre-Wohnung in der Windthorststraße in der Mainzer Oberstadt ein. Sie überstiegen das Balkongeländer und öffneten die Balkontür. Die Räume wurden durchsucht, die Ermittlungen zum Diebesgut dauern an.

Zwischen Donnerstag, dem 27.11.2025, 18:00 Uhr und Freitag, dem 28.11.2025, 10:00 Uhr brachen Unbekannte zudem in drei Kellerabteile in einem Mehrparteienhaus in der Inselstraße in der Mainzer Altstadt ein. Die Ermittlungen werden fortgesetzt.

Am Freitag, dem 28.11.2025, zwischen 12:00 Uhr und 19:00 Uhr brachen Unbekannte in ein Einfamilienhaus in der Geschwister-Scholl-Straße in Budenheim ein. Sie öffneten ein Fenster im hinteren Bereich des Anwesens und durchsuchten das Gebäude. Die Ermittlungen zum Diebesgut laufen.

Die Polizeiinspektion Mainz 1 legte in der Nacht von Freitag, dem 28.11.2025, auf Samstag, dem 29.11.2025, im Bereich Weisenau/Laubenheim im Rahmen einer WED-Streife besonderes Augenmerk auf verdächtige Fahrzeuge.

Personen, die sachdienliche Hinweise zu diesem Fall geben können, werden gebeten, sich mit der Kriminalpolizei Mainz unter der Rufnummer 06131/65-33999 in Verbindung zu setzen.

Quelle: Presseportal

Einbruchstatistiken in Rheinland-Pfalz für 2022/2023

Die Einbruchsraten in Rheinland-Pfalz stiegen zwischen 2022 und 2023 leicht an. Im Jahr 2022 wurden 2515 Fälle von Einbrüchen registriert, wovon 382 aufgeklärt werden konnten. Die Anzahl der Verdächtigen belief sich auf 384, darunter 319 Männer und 65 Frauen. 147 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Jahr 2023 stieg die Anzahl der Einbrüche auf 2689 Fälle, wobei 431 Fälle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen erhöhte sich auf 422, darunter 355 Männer und 67 Frauen. 187 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an registrierten Einbrüchen in Deutschland mit 27061 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 2.515 2.689
Anzahl der aufgeklärten Fälle 382 431
Anzahl der Verdächtigen 384 422
Anzahl der männlichen Verdächtigen 319 355
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 65 67
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 147 187

Quelle: Bundeskriminalamt

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